Der SV Zweckel II kassierte in der Kreisliga A1 eine 0:6-Packung gegen den VfB Kirchhellen. Der SVZ leistete sich viele Abwehrfehler.

Der VfB Kirchhellen, seines Zeichens Tabellendritter der Kreisliga A1, hatte keine allzu große Mühe, um beim Kellerkind SV Zweckel II zu bestehen. Die Gastgeber verteilten in der ersten halben Stunde großzügig gleich mehrere Geschenke. So fiel das Endergebnis deutlich aus, Kirchhellen gewann im Käfig mit 6:0 (4:0).

SV Zweckel II – VfB Kirchhellen 0:6 (0:4)

SV Zweckel II: Scheuplein, Dreiskemper, Crevatin (35. Schwanke), Dana, Yaman (68. Don Vizor), Ossman, Urbschat, Bahl (53. Er), Jungnickel, Rach, Yiyit.

Tore: 0:1 (9.), 0:2 (16.), 0:3 (21.), 0:4 (35.), 0:5 (68.), 0:6 (89.).

Vom Start weg war zu spüren, dass die Kirchhellener die Partie früh entscheiden wollten. Die Gäste liefen die verunsicherten Zweckeler früh an und erzwangen damit einfache Fehler. Gleich nach vier Minuten belohnte sich der VfB mit dem Führungstreffer. Eine Direktabnahme von Dominik Selm, aktuell einer der besten Torjäger der Liga, landete flach unten links im Netz. SVZ-Schlussmann Christian Scheuplein blieb nichts anderes übrig, als dem Ball hinterherzuschauen.

Und so ging es weiter: In der 13. Minute konnte Scheuplein einen Freistoß nicht konsequent abwehren, Selm stand da, wo ein Stürmer stehen muss – 2:0.

In der Offensive hatten die Zweckeler zwar immer wieder kleinere Gelegenheiten, aber ihren Kontern fehlte meist die letzte Durchschlagskraft, um die Kirchhellener ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Kirchhellen bestraft Fehler eiskalt

22 Minuten waren gespielt, als es schon wieder rappelte. Abstimmungsprobleme in der schwarz-grünen Hintermannschaft und ein katastrophaler Rückpass waren Ausgangspunkte für das 0:3.

Nur zwölf Minuten später bedankten sich die Kirchhellener erneut: Diesmal leitete ein Ballverlust von Denis Crevatin den Gegentreffer ein. Jetzt reagierte SVZ-Coach Mike Groth auf die individuellen Patzer und wechselte aus. Das brachte sichtlich mehr Stabilität und Sicherheit. Mit dem dennoch deutlichen 0:4-Rückstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gäste den berühmten Gang zurück. Die Platzherren kamen im heimischen Käfig dadurch endlich etwas besser in die Partie. Auch die Defensive wirkte stabiler. Ungeachtet dessen ließ Torjäger Dominik Selm nach 68 Minuten noch einmal sein Können aufblitzen. Sein Volleyschuss landete genau oben im Knick. Den Schlusspunkt setzte der Tabellendritte praktisch mit dem Schlusspfiff. Ein tiefer Ball hinter die Abwehrkette und ein trockener Abschluss besorgten den 6:0-Endstand.

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