Nach 15 Jahren trafen sich jetzt knapp 40 ehemalige Jugendspieler des SV Zweckel wieder. Einer von ihnen lebt längst in Trinidad und Tobago.

Zwei Vermisste am Kennedy-Airport, Erfolge an der Glück-Auf-Kampfbahn und die Biene Maja: Das alles sind Erinnerungen an „die alten Zeiten“ in Schwarz und Grün. Nach 15 Jahren trafen sich jetzt knapp 40 ehemalige Jugendspieler des SV Zweckel im Vereinsheim wieder. Die einen sind dem Klub bis heute verbunden, die anderen leben auf der anderen Seite der Erde. Aber eins haben sie alle heute noch gemeinsam: Erinnerungen.

„Wir haben in Trikots gespielt, das war unter aller Kanone. Das waren Verhältnisse, man du“, schwelgt der frühere Torjäger Michael Kutsche, der das Treffen zusammen mit Ulrich Wloch organisiert hat, in Erinnerungen. Er lebt längst in Hamburg. „Wir haben super Zeiten damals erlebt. Wir haben gezeltet, Fahrten gemacht und gefeiert“, erzählt Holger Klammer. Er hatte die weiteste Anreise: aus Trinidad und Tobago. „Heute noch gucke ich im Internet immer, wie Zweckel gespielt hat“, sagt er.

Alle zwei Minuten grölen die Männer im Vereinsheim. Es schlendern Kumpels in den Raum, die keiner auf dem Schirm hatte. Der Klang der Handschläge ist mindestens genauso laut wie die klassischen Sprüche: „Du hast ja auch zugelegt“ oder „Den hätte ich früher besser gemacht“. In der Tat kommen schnell die alten Erfolge der Schwarz-Grünen zur Sprache – die unter der Regie von Jugendleiter Uli Simon begannen.
Harald Kutsche, Vater von Organisator Michael, hat ein Fotoalbum dabei. Die Bilder zeigen die Jungs vor 40 Jahren in den Vereinigten Staaten. Über einen Zweckeler, der zu dieser Zeit nach Philadelphia ausgewandert war und den Klub Phoenix Feasterville gegründet hat, war der SV Zweckel 1976 die erste Gladbecker Mannschaft, die die Reise antrat.

Dem damaligen Betreuer Kutsche ist eine Geschichte im Gedächtnis geblieben: „Am Kennedy-Flughafen in New York sollte keiner mehr den Raum verlassen, weil es gleich los ging. Ich hatte im Flieger schon die Schuhe aus, als ich gemerkt habe, dass zwei Jungs fehlten. Nachdem wir sie gefunden hatten, mussten wir über Bänke und Absperrungen springen, damit wir den Flieger noch bekommen.“
Apropos alte Erfolge: „Wir waren die einzige Mannschaft, die damals in der Glückauf-Kampfbahn gewonnen hat“, erinnert sich Kutsche. Mit 2:1 besiegte der SV Zweckel seinerzeit den Tabellenführer FC Schalke 04, erzählt er. Harald Kutsche lachend weiter: „Abramczik wollte das damals nicht wahr haben. Mehrmals hat er einen Spielerpass angeschaut, weil er das Alter eines unserer Spielers nicht glauben wollte.“
Und eine nette Anekdote hatte er noch: Auf der Rückfahrt aus Riesenbeck ging ein Knirps damals zum Busfahrer und sagte: „Können Sie bitte schneller fahren? Die Biene Maja fängt um halb drei an.“ Eines ist sicher: Die Geschichten wurden in den späten Abendstunden nicht weniger …

2 Antworten zu “Als der SV Zweckel sogar den großen FC Schalke besiegte (WAZ vom 06.11.17)”

  1. Holger Klammer sagt:

    Hi Alle Zweckeler,
    wollte nur sagen: „war ein super Abend“
    Hat perfekt in meinen Urlaub gepasst!
    Es war toll soviele „ALTE“ Zweckeler nach so vielen Jahren mal wiederzusehen.
    Danke an die ganze „Mannschaft“.
    Hoffe das klappt mal irgendwann wieder.
    Bis dann
    Holger
    PS: Uli ich weiss immer noch nicht wie ich an die Bilder komme?

  2. Holger Klammer sagt:

    Hi Alle Zweckeler,
    wollte nur sagen: “war ein super Abend”
    Hat perfekt in meinen Urlaub gepasst!
    Es war toll soviele “ALTE” Zweckeler nach so vielen Jahren mal wiederzusehen.
    Danke an die ganze “Mannschaft”.
    Hoffe das klappt mal irgendwann wieder.
    Bis dann
    Holger
    PS: Uli ich weiss immer noch nicht wie ich an die Bilder komme?

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