Der Vorstand des SV Zweckel weiß, dass derzeit viele Emotionen unter den Mitgliedern rund um einen möglichen Umzug der Sportanlage an einen anderen Ort herrschen. Auch für den Vorstand ist ein bevorstehender Umzug unseres Traditionsvereins ein schwieriges Unterfangen. Allerdings darf Tradition auch nicht heißen, dass man eine notwendige Entwicklung aufhält. Der Vorstand hat im Austausch mit der Stadtverwaltung und der örtlichen Sportpolitik in den vergangenen Jahren jede erdenkliche Möglichkeit analysiert und bewertet, um den Stadtteil nicht verlassen zu müssen. Immer wieder gab es Hindernisse, die eine Entwicklung im Ortsteil Zweckel nicht zuließen.

Sollte es zu dem o.g. Vorhaben kommen, ändert sich lediglich die Örtlichkeit. Der Verein und die Tradition als Herz des Vereins sollen und müssen weiterleben.

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ – auch dies hört man des Öfteren. Viele Menschen haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass es sehr wohl auch viele positive Entwicklungen geben kann, wenn ein alter Baum verpflanzt wird. Der Baum kann zu neuem Leben erblühen und sich neu entwickeln. Alternativ lässt man den alten Baum stehen und schaut seinem Schicksal zu, wenn zeitgleich junge Bäume um ihn herum aus dem Boden sprießen und mit ihrer Blätterpracht den alten Baum in den Schatten stellen.

Natürlich muss die Infrastruktur der neuen Anlage den Puls des SV Zweckel widerspiegeln. Ein „eigenes“ Traditionsheim (Vereinsheim), sowie „eigene“ Gebäude, ein „eigener“ Zugang auf die Sportanlage, alles möglichst von Gladbecker Seite, sind Voraussetzungen, um dem Umzug auf das neue Vereinsgelände leichter zustimmen zu können und damit eine positive Grundstimmung zu erzeugen. Der SV Zweckel soll sich lediglich die Spielstätten mit Hansa Scholven teilen. Das Vereinsleben jedoch soll natürlich weiterhin im eigenen Zweckler Kreis stattfinden.

Beide Traditionsvereine, Hansa Scholven und der SV Zweckel, sollen sich weiterentwickeln und die Möglichkeiten an so einer Spielstätte, die der Fußballsport eigentlich bietet, ausschöpfen können. Wir sind sicher, dass es für beide Vereine eine „Win-Win-Situation“ geben kann, bei der sich allerdings jeder Verein die Treue hält und seine Traditionen fortführt.

Wir möchten gerne Eure Meinungen und Ideen hören und in eine Diskussionsrunde mit unseren Mitgliedern gehen. In den kommenden Monaten, abhängig von den rechtlichen Einschränkungen durch Corona, wird der Vorstand die Mitglieder in einer einzuberufenden Mitgliederversammlung über den aktuellen Stand informieren und natürlich in einen Austausch treten.

Alle Mitglieder sind aufgefordert sich einzubringen, damit der angestoßene Prozess zu einem positiven Ergebnis und einer Aufbruchstimmung im Verein führt.

In der nächsten Zeit müssen viele Details geklärt werden, damit die Planung weitergeführt werden kann und es auf absehbare Zeit für den SV Zweckel nach vorne geht.

5 Antworten zu “An unsere Mitglieder!”

  1. Rechnung zahlt mein Erbe sagt:

    Hansa Scholven und der SV Zweckel, beide Mannschaften durch den Bergbau Anfang des letzten Jahrhunderts entstanden,können sich noch im Jahr 2020 verschmelzen. Vereint hat man als Verein „SV Hansa Scholven 1923“ doppeltes Spieler,- Vorstand- und Mitglieder-Potenzial
    größere Chancen in dem bevorstehenden Corona-
    Zeitalter.

  2. Mike Groth sagt:

    Zweckeler hin oder her, Tradition hin oder her. Ich persönlich halte es für einen optimalen Kompromiss und wenn das alles Umgesetzt wird was da vorgeschlagen wird, dann kann man ordentlich in die Zukunft blicken.
    Die Verantwortlichen sollten jetzt schnell zusammenkommen und sich über Vorschläge,Lösungen und Umsetzung einig werden.
    Die Mitglieder sollten zusammenrücken und mit einer vernünftigen kollektiven Denkweise sich der Sache annehmen und die Sache mit „stolz geschwellter Brust“ angehen. ;) Dem Verein viel Glück bei dem vorhaben.

  3. Rüdiger Groschke sagt:

    Also doppeltes Potenzial wie Spieler, Vorstand und Mitgliederzahl ist ein wenig weit hergeholt. Die Anzahl der Plätze ist größer als die Anzahl der Mannschaften, die die Sportanlage an der Baulandstraße nutzen.

    Es kann für beide Vereine nur von Vorteil sein, wenn diese große Sportanlage modernisiert wird und ausgelastet ist.

  4. Michael Polan sagt:

    An den SVZ!
    Hat man schon einmal über eine Unterschriftensammlung für den Erhalt der
    „Sportanlage Zweckel“ (nicht nur Fußballplatz) nachgedacht?
    So kenne ich Anwohner des Sportplatzes die traurig wären, wenn diese Sportstätte
    aufgegeben würde! So haben einige Anwohner und Zweckeler den Spielen „nicht auf´m Platz“ beigewohnt, sondern auf Balkon oder der Fensterbank. Am Jubel hörte man Tor
    oder Gegentor, Freude oder Frust. Die Geräuschkulisse ist doch angenehmer und Musik in den Ohren als Straßenlärm oder der Radau und das Geklapper der Züge (Rappelkisten) der Nordwest-Bahn, die uns von Morgens bis Abends terrorisiert! (die DB-Züge sind klasse)
    Außerdem ist im September Kommunalwahl, da könnten ganz neue Vorzeichen für Erhalt und Ausbau der Sportplätze entstehen. Im Land liegt die SPD bei ungefähr 15% !!!
    Also Zweckeler denkt um und voraus!

  5. Martin Berger sagt:

    Hallo,liebe Zweckler ich hatte selber das Vergnügen 13 Jahre an der Dorstenerstr. aktiv zu sein. Deshalb kann ich mir das ganze für und wieder auch gut vorstellen.
    Da es aber auf Grund der Gesetzeslage unmöglich ist eine neue Platzanlage zu erstellen,ist es alternativ los. Und auch der Rest ob Käfig , Umkleidekabinen oder auch Vereinsheim bedarf ja wohl auch dringend einer Vergrößerung. Der Charme der 70 er hatte schon zu meiner Zeit ausgedient. Es wird ja nicht nur ein neuer Platz gebaut ,sondern auch die ganze Infrastruktur soll erneuert werden . Also wie heißt es so schön : Packen wir es an . Mit sportlichen Gruß

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