Gladbeck. Vier Punkte aus zwei Spielen gegen Top-Teams versüßen dem abstiegsgefährdeten Gladbecker Oberligisten SV Zweckel den Jahresausklang.Dass dem SV Zweckel gerade der so triste Dezember innerhalb von einer Woche zwei lichte Momente bescheren würde, war nicht zu erwarten. Dem 3:2-Heimsieg gegen Tabellenführer Ahlen ließen die Schwarz-Grünen aus dem Gladbecker Norden nun ein 1:1 beim Dritten, dem SC Roland Beckum, folgen. Wenngleich der SVZ nach wie vor auf dem vorletzten und damit einem direkten Abstiegsplatz klebt, wieviel schwieriger wäre die Lage ohne diese vier Zähler, die das Punktekonto der Grünhemden von neun auf 13 hat anwachsen lassen? Schließlich hat die Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg ihrerseits ordentlich gepunktet in den zurückliegenden Wochen. Ganz zu schweigen vom positiven Effekt, die die jüngsten Resultate auf die Psyche von Spielern und Trainer haben dürfte. Aufbruch- statt Trauerstimmung an der Dorstener Straße.
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Süße Ironie dabei: Jan Trampes Siegtreffer gegen Ahlen und Can Ucars Ausgleich in Beckum fielen in der Nachspielzeit respektive den Schlussminuten, jene Phase also, in der Zweckel zuvor in schöner Regelmäßigkeit Punkte hatte liegen lassen. „Das ist aller Ehren wert“, schmeichelte SVZ-Coach Günter Appelt seiner Mannschaft. Ob man sich nicht dennoch Sorgen mache, noch etwas länger im Abstiegskampf zu stecken? „Das brauchen wir gar nicht“, erklärt Appelt im Gespräch mit dem „RevierSport“, „weil wir damit nichts zu tun haben werden.“ Eine klare Ansage – die er wie folgt begründet: „Sieben Tore aus den letzten drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Die Tendenz geht ganz klar nach oben.“

Karsten Quante, Trainer des VfB Hüls, hat aktuell zwar noch vier Zähler mehr vorzuweisen als sein Gladbecker Kollege, Quantes Sorgen aber dürften nach der fünften Pleite in Serie ungleich größer sein. „Das ist eine sehr unglückliche Niederlage für uns, wir haben unverdient verloren“, monierte der Marler Übungsleiter nach dem 1:2 bei Eintracht Rheine. Der Ex-Zweckeler Marco Onucka sah kurz vor Ende auch noch die gelb-rote Karte. Quante: „Marco verstand die Welt nicht mehr, auch für mich war das kein absichtliches Handspiel.

Eine Antwort zu “Balsam für die Zweckeler Seele (WAZ vom 15.12.14)”

  1. Jürgen Fehst sagt:

    Dem ganzen Team muss man Dank sagen für diese hervorragende Leistung, die Sie insbesondere bei den beiden letzten Spielen des Jahres abgeliefert haben. Verantwortliche Trainer Betreuer und Spieler haben bei den vielen Nackenschlägen, die Sie im laufe der Saison erfahren haben, nie an sich gezweifelt und immer wieder bei jedem Spiel Ihr bestes gegeben. Die vielen Verletzungsausfälle und dass Pech mit den späten Gegentoren haben die Jungs sehr gut verkraftet, wenn es auch direkt nach dem Spiel nicht immer leicht für die Jungs war.
    Aber mit diesen Punktgewinnen gegen Ahlen und Beckum ist wohl auch jetzt jedem Zweckeler Fan klar geworden, dass dieses Team in der Lage ist jede Mannschaft in ihrer Gruppe zu schlagen. Jetzt heißt es erst mal, dass Weihnachtsfest zu genießen und gut ins Neue Jahr zu rutschen. Dazu wünsche ich allen ein friedliches und erholsames Fest.
    Also bis zum nächsten Jahr und bleibt gesund.

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