Dass die Konkurrenz im Abstiegskampf offenbar zu neuer Stärke gefunden hat, macht die Verantwortlichen bei Liga-Schlusslicht SV Zweckel allmählich nervös.

Die Liga feiert Herne – Zweckel schaut wehmütig zu. Trotzdem will der Klub an seiner Marschroute festhalten.

Zweckels Sportlicher Leiter André Schwarz ist (noch) die Ruhe in Person. Auf Trainer Günter Appelt angesprochen, geht er aber entschieden dazwischen. „Jetzt freut sich wieder das Phrasenschwein, aber das steht völlig außer Frage“, stellt sich Schwarz hinter den Linienchef. Alles, was in Zweckel geschaffen und geschafft wurde, sei zu einem großen Teil Appelt zu verdanken: „Deshalb halten wir auch mit aller Macht an ihm fest. Egal wohin die Reise geht.“

Vielmehr schiebt er den misslungenen Auftakt der Mannschaft in die Restrunde auf das miserable Vorbereitungsprogramm. Die eigene Anlage war während der Winterpause unbespielbar. „Das ständige Ausweichen auf irgendwelche Plätze oder in Hallen war nicht die beste Voraussetzung, um konzentriert zu trainieren“, gibt Schwarz zu bedenken.

Weil das Geläuf auch nicht zum Wiederbeginn der Saison fertig wurde, hat der SVZ noch drei Nachholspiele vor der Brust. Das Spiel gegen den ASC 09 am kommenden Sonntag, 12. April, soll die Initialzündung sein.

Acht Heimspiele sollen Appelt-Team Mut machen

„Wir warten darauf, dass wir allmählich den Knoten durchschlagen“, hofft Schwarz. Drei Wochen später, weiß der Sportchef, sind sie in Gladbeck schlauer. Und so lange kann er noch das Phrasenschwein füttern. Zum Beispiel, wenn er versucht, Mannschaft und Umfeld mit Blick auf das lange Restprogramm zu beruhigen. „Wir haben immerhin noch zwölf Spiele. Ja – auch das ist eine Phrase“, sagt Schwarz zwinkernd, schiebt dann aber nach: „Davon sind acht Spiele auf unserem Platz.“

Und da hat der SVZ in dieser Saison nur zweimal auf die Mütze bekommen.

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