DSC Arminia Bielefeld II – SV Zweckel 4:1 (2:0)

Der SV Zweckel musste zum verspäteten Saisonstauftakt beim DSC Arminia Bielefeld antreten und traf hierbei direkt auf eine Mannschaft, die in dieser Form und Formation sicher oben an der Tabellenspitze zu finden sein wird. Am heutigen Sonntag durften 4 Spieler aus dem Profikader im Stadion Rußheide gegen den SV Zweckel ran, unter ihnen auch der 34jährige Ex-Schalker Peer Kluge.
Bis zur 26. Minute neutralisierten sich beide Mannschaften recht gut, wobei die Bielefelder sicher ein optisches Übergewicht hatten.  Doch innerhalb von zwei Minuten waren alle guten Vorsätze der Schwarz-Grünen schon dahin, da die Bielefelder in der 26. und 27. Minute zweimal eiskalt zuschlugen. Die Zweckeler Abwehr kam beide Male zu spät und es stand 2:0. Bis dahin hatten die Gastgeber keine Torchance zu verzeichnen, der SVZ auf der anderen Seite konnte jedoch auch kaum Torgefahr ausstrahlen. Nur eine kleine Minichance durch Lukas Tomanek stand auf der Habenseite der Gäste.

Nach der Halbzeit machten die Gastgeber den Deckel drauf und erhöhten durch zwei schnelle Tore in der 52. und 58. Minute schnell auf 4:0, wobei zu allem Übel das vierte Tor auch noch aus klarer Abseitsposition fiel. Trainer Günter Appelt wechselte mit Devin Müller für Marvin Höner (61. Minute) und Tolga Cengelcik für Pjer Radojcic (65. Minute) frische Kräfte und der SV Zweckel konnte endlich mehr Druck aufbauen und kam zu guten Chancen. Mit einem direkten Freistoß traf Sebastian Mützel nur den Querbalken, machte in der 76. Minute aber seine Sache besser. Nachdem er den Ball aus zehn Metern auf das Bielefelder Tor drosch, wurde dieser Schuss mit der Hand abgewehrt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Ex-Oberhausener sicher zum 4:1. Kevin Klein kam in der 78. Minute zu seinem Oberligadebüt und verfehlte mit einem Kopfball kurze Zeit später nur knapp das gegnerische Gehäuse.

Nach dieser klaren Niederlage bemerkte Trainer Günter Appelt in der Pressekonferenz, dass Bielefeld nicht der Maßstab für den SV Zweckel sei und deshalb die Niederlage kein Beinbruch sei. Der SVZ muss in den kommenden Spielen gegen andere Gegner punkten und fängt damit am besten gegen den ASC Dortmund am nächsten Sonntag an.

WAZ vom 23.08.15

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