Adler Ellinghorst 2 – SV Zweckel 3  1:5 (1:3)

Zum ersten Mal konnte die dritte Mannschaft auf einen Mann mit einem Spiel  Oberligaerfahrung bauen. Da die erste Mannschaft bereits am Freitag ihr vorgezogenes Meisterschaftsspiel hatte, berief Trainer Mike Groth kurzerhand Co-Trainer Marc Bahl in den Kader.

Wie in den Vorwochen begann der SVZ  ziemlich zerfahren und brauchte eine Weile um sich zurecht zu finden.

Doch bereits der erste Pass in die Gasse von Marc Bahl zu „Obasi“ Winny Jungnickel bedeutete nach acht Minuten bereits die frühe Führung für den SVZ.

Beruhigender wurde das Spiel zunächst auch nicht denn der SV Zweckel verhielt sich besonders in der Defensive nicht Clever. Tim Wenda machte die erste schlechte Erfahrung, als der katastrophale Schiedsrichter nach einer Grätsche zum Ball kurioser Weise auf den Punkt zeigte. Neuzugang Torhüter Kai Urbschat war allerdings gegen diesen Elfmeter machtlos.

Da Tim Wenda bereits die gelbe Karte hatte und dann nach 30 Minuten noch einmal ausputzen musste stand er auf der Kippe und wurde vorsichtshalber ausgewechselt. Für ihn kam Torjäger Rafael Dudek und Mo Maoula ging auf die linke Seite. Das sollte sich direkt auszahlen.

Ein kluger Pass in der 34. Min. diesmal von Jens Dreger in den Lauf von Maoula, der den Ball locker am Adler Torhüter vorbeischlenzte, bedeutete die Führung für den SVZ. Nur 4 Minuten später konnte sich Rafael Dudek nach einem Abpraller auch in die Torschützenliste eintragen. Mit 3:1 ging man in die Halbzeit, doch Trainer Groth war mit der Spielweise nicht ganz einverstanden. Nach einer sachlichen Ansprache ging es wesentlich besser los. Zweckel liess den Ball nun viel mehr durch die eigenen Reihen laufen und spielte nicht mehr so hektisch nach vorne.

In der 49. Min. hatte Marc Bahl seinen Auftritt, als sich seine Bogenlampe aus 40 Metern Entfernung hinter dem verdutztem Adler-Keeper  ins Tor senkte. Nun hatte der SV Zweckel auch spielerisch alles im Griff und spielte seinen Stiefel locker runter, ohne noch viel zu investieren. In der 65. Min. spielte Jens Dreger seinen zweiten Traumpass, diesmal zu „Obasi“ Jungnickel, der kaltschnäuzig zum 5:1 einschoss. Danach verwaltete der SV Zweckel mehr das Ergebnis, als sich noch mehr um die Höhe zu bemühen und so konnte Kai Urbschat in seinem ersten Spiel weitgehend seine ersten Spielminuten beim SV Zweckel  genießen.

Die Trainerstimme nach dem Spiel:

„Die drei Punkte waren natürlich erwartet und ich nehme diese auch gerne mal als mein Geburtstagsgeschenk an. Wir müssen dennoch im spielerischen Bereich mehr Ruhe bewahren und den Ball mehr durch die eigenen Reihen laufen lassen. Da ist noch viel Luft nach oben, weil ich weiß, was die Jungs können. Wir müssen die Leichtigkeit aus den ersten Spieltagen wieder zurückbekommen. Ich hoffe halt, dass wir auch mal wieder auf unserem Platz trainieren können.“

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