Mit viel Engagement richtet der SV Zweckel zwei Tage Budenzauber aus. Das Turnier ist ein Erfolg, auch wenn der SVZ eine Medaille knapp verpasst.

Es ist ein ganz normales Hallenturnier in der Sporthalle in Rentfort-Nord. Kinder und Eltern mit Sporttaschen kommen raus aus der Halle, andere warten rauchend draußen vor der Halle.

Drinnen gibt es belegte Brötchen und auf dem Parkett schießen sich mehrere Mannschaften die Bälle zu, im Büro der Turnierleitung gehen die Trainer ein und aus. Nichts besonderes, genau so wie der Ausrichter SV Zweckel wollte. Fußball pur sollte es beim Westfalen-Cup geben. Bei Teilnehmern und auch Gastgebern kam das gut an.

Gladbecks E1 wird im Neunmeterschießen Vierter

„Es war ein überaus faires und fußballerisch starkes Turnier“, zog Zweckels Jugendleiterin Daniela Volkhausen am Sonntagabend zufrieden Bilanz, auch wenn kurz zuvor der große sportliche Erfolg der Zweckeler verpasst wurde. Im Neunmeterschießen um den dritten Platz unterlag die E1 des SVZ knapp gegen Firtinaspor Herne.

Den Titel sicherte sich schließlich der TSV Marl-Hüls, ebenfalls im Neunmeterschießen. In der Endrunde des U10-Turniers am Sonntagvormittag hatte sich der Wuppertaler SV durchgesetzt.

Wie in den vergangenen Jahren auch hatten die Zweckeler neben Mannschaften aus der unmittelbaren Nachbarschaft – unter anderem SG Preußen und der BV Rentfort – auf bekannte Vereinsnamen gesetzt. Neben dem WSV waren zum Beispiel auch Mannschaften aus Wattenscheid zu Gast.

Rund 20 Ehrenamtliche im Einsatz

„Für die Trainer sind solche Turniere auch immer eine gute Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Unsere Jungs haben zum Beispiel jetzt im Frühjahr ein Freundschaftsspiel in Wattenscheid – das ist doch eine tolle Sache.“ Und obendrauf rollte natürlich auch der Ball, und zwar rund 18 Stunden lang.

Für den Ablauf waren neben Volkhausen noch Steven Marckowiak und Timon Reschke verantwortlich. Zusätzlicher Schwierigkeitsgrad beim Westfalen-Cup für die Organisatoren: Nach der Vorrunde am Samstag mussten noch abends direkt die Spielpläne für die Endrunden am Sonntag erstellt und verschickt werden.

Mehr als 20 Stunden in der Halle

„Die sind sicher insgesamt mehr als 20 Stunden in der Halle“, meinte Volkhausen, „das ist schon ein großer Aufwand. Vor allem braucht man für viele Sachen auch einen Plan B, falls mal etwas schiefgeht.“ Viele Sachen lassen sich zum Glück schnell korrigieren – etwa eine nicht ganz richtig geschätzte Essenskalkulation.

„Wir waren schon am Samstagnachmittag einmal Lebensmittel einkaufen“, erzählt Volkhausen lachend. Insgesamt hatten die Zweckeler rund 20 Ehrenamtliche rund um den zweitägigen Westfalen-Cup im Einsatz.

Im Mittelpunkt standen aber die E-Jugendlichen. Timon Reschke meint: „Manchmal fragt man sich ja: Warum tu ich mir das an? Wenn man sieht, wie viel Spaß die haben, dafür lohnt sich es auf jeden Fall.“

 

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