Für den SV Zweckel steht am Sonntg das sechste Spiel in zwei Wochen an. Der Tabellenletzte der Oberliga Westfalen empfängt die TSG Sprockhövel, die auf fremden Plätzen erst ein Spiel von 13 gewinnen konnte.

Der SV Zweckel hat am Sonntag das sechste Spiel binnen 14 Tage.

SV Zweckel (18.) – TSG Sprockhövel (13.)
In Gladbeck-Zweckel ist derzeit eine Menge los. Das liegt nicht nur daran, dass scheinbar ohne Probleme derzeit die Heimspiele des Oberligisten stattfinden können, sondern auch an den Umständen der Oberliga Westfalen, die sich in diesen Tagen überschlagen. Der VfB Hüls verkündete Donnerstagabend auf der Jahreshauptversammlung, dass er seine Mannschaft zum Saisonende zurückziehen und ab Sommer nur noch in der Bezirksliga spielen lassen wird. Damit steht schon ein Absteiger fest. Da nur zwei absteigen werden, wittert der SV Zweckel wieder Morgenluft.

Man hatte sich eigentlich schon fast aufgegeben. Selbst der Verein sprach auf der eigenen Homepage vor gut zwei Wochen schon vom Beginn der Abschiedstournee. Auch Trainer Günter Appelt sprach davon, sich nun zumindest vernünftig verabschieden zu wollen. Und plötzlich haben die Gladbecker nun alles wieder in der Hand. Drei Punkte Rückstand sind es nur zum Tabellenvorletzten Westfalia Herne, der bereits am Samstag in Bielefeld antreten muss. Mit einem Heimsieg am Sonntag kann der SV Zweckel also auf einen Nichtabstiegsplatz springen. Die Voraussetzungen dafür waren schon einmal schlechter. Natürlich fallen nach wie vor Enes Aldirmaz und Devin Müller aus und Aldin Kljajic und Dennis Yilmaz sind nach wie vor noch vom Nachholspiel gegen Hamm angeschlagen. „Aber es gibt genügend Alternativen und Spieler, die zuletzt weniger gespielt haben“, sagt Appelt völlig richtig.

Der kann auch wieder vermehrt auf Jonas Schmidt bauen, der am vergangenen Wochenende grippegeschwächt war und Mittwoch auch nur eingewechselt wurde. „Er hätte auch schon Mittwoch spielen können“, sagt Appelt, weiß aber auch, dass seine vor allem kleineren, dafür aber sehr schnelle Sturmspitzen Elvis Shalja und Seyit Ersoy ihren Job gegen Hamm gut gemacht haben. „Sie waren gegen ihre Ex-Vereine natürlich besonders motiviert und haben ihre Sache auch gut gemacht. Ich denke, dass sie auch am Sonntag beginnen werden. Man sollte jetzt die Mannschaft auch nicht zu viel verändern“, behauptet Appelt, der ebenfalls vermutet, dass gegen Sprockhövel ein ähnliches Spiel wie am Mittwoch ablaufen wird. „Die Zuschauer haben gesehen, dass wir alles geben und wir waren wieder einmal auch nicht schlechter als der Gegner. Ich denke, dass wir ähnlich spielen werden, wie am Mittwoch.“ Die TSG flößt zumindest auf fremden Plätzen niemandem Angst ein. Ein Sieg in 13 Auswärtsspielen steht zu Buche. Eine Niederlage in Gladbeck und der einst komfortable Vorsprung auf nur noch den einen Abstiegsplatz schmilzt weiter. „Ich kann mich noch gut an die 0:1-Hinspielniederlage erinnern. Wir haben noch etwas gut zu machen“, schickt Appelt auch gleich eine Kampfansage mit.
Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien am 26. April:
SV Lippstadt – Eintracht Rheine *bereits am 24.04.*
Arminia Bielefeld II – Westfalia Herne *bereits am 25.04.*
RW Ahlen – TuS Ennepetal
SC Roland – FC Gütersloh
SuS Neuenkirchen – VfB Hüls
Spvgg. Erkenschwick – ASC 09 Dortmund
Westfalia Rhynern – TuS Erndtebrück
SuS Stadtlohn – Hammer SpVg

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