TuS Erndtebrück – SV Z 3:0 (1:0)

Vor der Reise ins Wittgensteiner Land hatten einige Fachleute wohl nur über die Höhe des Sieges des Tabellenersten gegen den -letzten spekuliert. Allen Unkenrufen zum Trotz gingen die Zweckler nach drei stürmischen Angriffen der Gastgeber selbst in den Offensivmodus und überraschten den Gastgeber mit gelungenen Kombinationen vor das TuS-Tor. Nach vier Minuten konnte der Erndtebrücker Keeper einen Schuss von Marcel Titz nur mit einer tollen Reaktion zur Eckel lenken. Kurze Zeit später brachte die Defensivabteilung des TuS noch einen Fuß in den Schuss von Elvis Salja, dessen Schuss deshalb knapp über das Gehäuse strich. Der Auftakt im fast 500m hoch gelegenen Wittgensteiner Land war vielversprechend. Doch wie schon in der gesamten Saison belohnten sich die Zweckeler nicht für ihr couragiertes Spiel Bei einem schnellen Konter spielten die Zweckeler mit 4:2-Überzahl gegen die Erndtebrücker Abwehr, konnten den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen und ihn erfolgreich im gegnerischen Tor unterbringen. Nur wenige Minuten später zeigten die Hausherren, warum sie zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Ein Pass in die Spitze wurde unglücklich abgefälscht und den Abpraller setzte Goalgetter Markus Waldrich zum 1:0 in die Maschen. Bis zur Halbzeit tat sich auf beiden Seiten nichts Entscheidendes mehr. Nach einem langen Ball erhöhten die Gastgeber wiederum durch Waldrich auf 2:0. Der Stürmer traf den Ball zwar nicht richtig, es reichte aber, um die Führung auszubauen. In der 65. Minute konnte Dennis Grüger noch hervorragend halten, eine Minute später klingelte es allerdings zum dritten Mal in seinem Gehäuse. Markus Waldrich hatte aus einer halben Chance nochmals Kapital geschlagen und besiegelte die Niederlage des SVZ endgültig. Bünyamin Sari und Lukas Tomanek kamen noch für den gelbverwarnten Aldin Kljajic und Seyit Ersoy, am Spielstand änderte sich danach nichts mehr.
In Erndtebrück darf man verlieren, allerdings sollten alle auf dem Platz befindlichen Spieler den Ernst der Lage erkannt haben und sich mit aller Kraft gegen die Situation stemmen. Leider schien es so, dass sich einige Zweckeler schon in das drohende Schicksal ergeben und den möglichen Abstieg schon akzeptiert zu haben.

Es sind noch 36 Punkte zu vergeben und der SVZ hat noch einige wichtige Heimspiele zu bestreiten, in denen der Abstand zum rettenden Ufer verkürzt werden kann. Am besten fangen die Zweckeler am nächsten Sonntag damit an, wenn der ASC Dortmund an der Dorstener Straße aufläuft.

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