Der akut abstiegsbedrohte Fußball-Bezirksligist SV Zweckel empfängt die Sportfreunde Stuckenbusch. Der SVZ ist eigentlich zum Siegen verdammt.

SV Zweckel – Sportfreunde Stuckenbusch. „Ich bin ganz ehrlich. Ich hätte sicher alles andere lieber als das, was jetzt passiert“, sagt Trainer Michael Pannenbecker. Die Voraussetzungen vor dem letzten Heimspiel der Saison sind eindeutig. Der SV Zweckel hat einen Punkt Vorsprung vor Genclerbirligi Resse. Die Gelsenkirchener treffen an diesem Spieltag allerdings auf das abgestiegene Schwarz-Weiß Röllinghausen. Deshalb ist klar: Gewinnen die Zweckeler das Spiel gegen die Sportfreunde Stuckenbusch nicht, dann, spätestens dann, beginnt an der Dorstener Straße das große Zittern.
Zweckel konnte kein entscheidendes Spiel gewinnen

Bisher haben sich die Gladbecker in den als entscheidend ausgerufenen Partien schlecht angestellt. Weder gegen Schlusslicht Hillerheide (2:2), SW Röllinghausen (1:1), Genclerbirligi Resse (2:2) noch gegen Blau-Gelb Schwerin (0:2) haben sie gewinnen können. „Wir müssen es endlich beweisen. Da geht kein Weg dran vorbei“, erklärt Pannenbecker vor dem Duell mit seinem Ex-Klub. Knapp neun Jahre lang trainierte der Übungsleiter das Team aus Recklinghausen. Auch deshalb hat er sich nicht gewünscht, ausgerechnet gegen Stuckenbusch vor so einer Drucksituation zu stehen.

„Sie haben den Klassenerhalt geschafft. Am Sonntag muss man auf dem Platz sehen, für wen es um etwas geht und für wen nicht“, fordert Michael Pannenbecker. Gerade das hat er im Duell mit Schwerin vermisst. „Ich werde eins nicht mehr tun: Wieder stundenlange Motivationsreden halten“, nimmt er vor dem Spiel auch die Mannschaft in die Pflicht. „Nach dem Spiel gegen Schwerin war ich so enttäuscht. Jetzt geht’s darum, von den Jungs aus zu beweisen, dass sie mit dem Druck klarkommen. Das ist bei der jungen Mannschaft nicht ganz so einfach. Sie muss zeigen, um was es geht.“
Pannenbecker schaut nicht zum Resser Spiel

Der Trainer stellt außerdem klar: Auf den Spielstand bei Genclerbirligi Resse schaut er nicht. Er will auch nicht, dass er oder seine Mannschaft von außen darüber informiert werden. „Nach dem Spiel fragt man natürlich. Aber sollten wir gegen Stuckenbusch nicht gewinnen, will ich es gar nicht wissen“, erklärt Pannenbecker. „Sollten wir es wieder zuhause nicht schaffen zu gewinnen, dann muss man auch ehrlich hinterfragen, ob die Liga gehalten werden kann“, sagt er. Spätestens dann beginnen an der Dorstener Straße die Rechenspiele mit dem Ergebnis aus Gelsenkirchen. Eins ist aber auch klar: Noch haben die Zweckeler alles in der eigenen Hand!

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