SV Zweckel 2 – DJK TuS Rotthausen 2   2:3 (2:3)

Nachdem in den letzten beiden Spielen gute Leistungen gegen die Spitzenteams der Liga abgerufen wurden, sollte es gegen Rotthausen endlich mit dem ersten Dreier klappen. Am Ende stand der SV Zweckel aber wieder mit leeren Händen da.
Nach einem zerfahrenen Beginn, bekam der SV Zweckel die Partie langsam in den Griff und die Gäste wurden eigentlich nur durch Konter und Standards gefährlich. In der 15. Minute schoss ein Rotthausener Spieler einen Freistoß voll vor dem Kopf eines Mitspielers, der den Ball unhaltbar für den verdutzten SVZ-Keeper Scheuplein abfälschte. Der Ball wäre sonst wohl zur Eckfahne geflogen. So rannte man wieder einem Rückstand hinterher, was man sich eigentlich mal ersparen wollte. Doch der große Kampf wurde angenommen, immer wieder von außen angefeuert und gepuscht bekam der SV Zweckel immer mehr Zugriff auf das Spiel und drängte Rotthausen in die eigene Hälfte.

Nach einem schönen Zuspiel von Wladimir Schwanke schob der lange verletzte Torjäger Enes Yiyit in der 25. Minute zum verdienten Ausgleich ein. Nur fünf Minuten später nutzte Rotthausen wieder einen Konter und ging durch ein Traumtor in den Winkel mit 1:2 in Führung. Doch der SV Zweckel zeigte sofort die Reaktion, als Enes Yiyit den durchstartenden Ferdi Er mit einem Zuckerpass bediente und dieser eiskalt zum 2:2 vollstreckte. Jetzt begann Rotthausen sein Heil in der Defensive zu suchen und nutzte jede sich bietende Gelegenheit, etwas Zeit von der Uhr zu nehmen.

Spielerisch war es vom SV Zweckel zwar auch kein Augenschmaus, doch der kämpferische Einsatz war phänomenal und alle Akteure auf Zweckeler Seite war anzumerken, dass sie den Sieg so sehr wollten. Kurz vor dem Pausentee vertändelte der Zweckeler Innenverteidiger Mike Rach den Ball leichtsinnig und Rotthausen bestrafte diesen Fehler sofort zum 2:3 .

In der zweiten Halbzeit spielte nur noch eine Mannschaft und das war der SV Zweckel. Rotthausen stand nur noch mit Mann und Maus hinten drin und verließ sich auf ihre beiden schnellen Spitzen, die nun aber auch bei ihren Gegenspielern Flohr und Rach bestens aufgehoben waren. Leider wollte keiner der sich bietenden 100% igen Möglichkeiten mehr ins Tor. Dreiskemper, Yiyit, Yaman und Osmann hatten gleich mehrfach die Möglichkeit den SVZ auf die Siegerstraße zu bringen, aber selbst beste Chancen blieben ungenutzt. Als beim Gastgeber auch die Kräfte nachliessen, brachte man mit Rafael Dudeck und Nadim Semmou noch mal frische Offensivkräfte, aber ein Tor wollte einfach nicht mehr fallen.

Trainerfazit: „ Meine Jungs tuen mir einfach so verdammt leid . Ich hätte es ihnen einfach nur gewünscht, dass sie für ihren Aufwand auch belohnt werden. So viel Pech hat man wirklich nur, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Ich kann wirklich niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben alles rausgehaunen. Das gefällt sogar den Zuschauern, die mittlerweile auch wieder den Weg in den Käfig finden. Das ist authentisch und Leidenschaft pur. Das will man hier sehen. Jetzt fehlt nur noch mal ein dreckiger Sieg für die Seele.“

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