SV Zweckel – SF 08/21 Bottrop 6:1

Ersatzgeschwächt durch eine lange Verletztenliste und abwesende Urlauber traten die Schwarz-Grünen gegen den B-Ligisten aus Bottrop an. Mit Spielern aus der Zweckeler Reservemannschaft konnten die Zweckeler den Spielermangel kompensieren. Nach ca. 10 Minuten bekamen die Zweckeler einen Elfmeter zugesprochen – ein Fall für Mykola Makachurk, der bis dato zwei von zwei Elfmetern innerhalb des Turnieres sicher versenkte. Der Spielercoach scheiterte am Keeper, der die Zweckeler noch mehrmals zum Verzweifeln bringen sollte. 60 Sekunden später wurde Omar Chamdine im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht – der Pfiff blieb allerdings überraschenderweise aus. Bis zur Halbzeit hielt das Abwehrbollwerk der Bottroper, die sich bei ihrem Torwart bedanken durften, der seine Hintermannschaft vor dem Ausgleich mehrmals bewahrte. Trotz Klassenunterschieds gingen die Bottroper nach knapp zehn Minuten durch einen Freistoß in Führung.

Zur zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Es rollte ein Angriff nach dem anderen seitens des Bezirksligisten. Knapp zehn Minuten waren gespielt, als Jan Schwers seine Mannschaft erlöste und nach einem Solo und platzierten Abschluss zum hochverdienten Ausgleich traf. Sechs Minuten später drehte der Favorit das Spiel durch einen Distanzschuss von Kutsal Türkel. Für die Entscheidung in der Partie sorgte wiederum Jan Schwers, der nach einer Ecke aus kurzer Distanz den Ball über die Linie drückte. Bottrop fiel auseinander und die Zweckeler erspielten sich eine Torchance nach der anderen. Nach einer Kombination und einem Querpass auf links musste Omar Chamdine nur noch vollstrecken und schraubte das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe. Jan Schwers erzielte fünf Minuten vor Schluss auch noch seinen Dreierpack. In der letzten Aktion des Spiels wurde der eingewechselte zweite Keeper Bünyamin Ertürk, der mit technisch anspruchsvollen Tricks seine Gegenspieler stehen ließ, im Strafraum gelegt. Vielleicht sollte der SVZ dessen Rolle als Torhüter für die kommende Saison überdenken! :-) Es übernahm Schwers die Verantwortung, der lässig zum 6:1 Endstand einschob. Dabei handelte es sich nicht aber um Jan Schwers, sondern um seinen Vater „Manni“, der kurz vorher eingewechselt worden war und die Möglichkeit bekommen hatte, mit seinem Sohn auf den Außenbahnen für Druck und Tempo zu sorgen.

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