SC Preußen Münster II – SV Zweckel 4:0 (0:0)

Der Zweckeler Albert Alex wurde in der 82. Minute im Preußen-Strafraum gefoult. Einen Elfmeter bekam der SVZ jedoch nicht. Im Gegenzug erzielten die Münsteraner das Tor zum vorentscheidenden 2:0.

Gladbeck/Münster. Der abstiegsgefährdete Fußball-Westfalenligist SV Zweckel hat bei Münster II mit 0:4 verloren. Die Gladbecker waren über den Schiri verärgert.

Der SV Zweckel ging bei der Zweitvertretung des SC Preußen Münster leer aus. Nach der 0:4 (0:0)-Pleite ist der Rückstand des Tabellenschlusslichts aus dem Gladbecker Norden auf das rettende Ufer auf 13 Punkte angewachsen. Klassenerhalt? Das hört sich mittlerweile nach einer unmöglichen Mission an für den SVZ.

SV Zweckel: Matschnigg, Denk, Alex, Klein (58. Wronski), Kratzer, Imsirovic, Weßelburg, Vasic (80. Öntürk), Krause (71. Imasua), Sardini, Seidel.
Tore: 1:0 (47.), 2:0 (82.), 3:0 Denk (86., Eigentor), 4:0 (88.).

„Die Niederlage ist auf jeden Fall zu hoch ausgefallen“, sagte nach dem Schlusspfiff der Zweckeler Trainer Mike Theis. Er attestierte seiner Mannschaft eine engagierte Leistung. „Aber das glaubt dir mittlerweile ja keiner mehr“, so der Übungsleiter der Schwarz-Grünen.

Foul am Zweckeler Albert Alex wird nicht geahndet

Die hatten bei der Zweitvertretung der Münsteraner Preußen 47 Minuten lang die Null gehalten und auch nach dem 0:1 unmittelbar zu Beginn des zweiten Abschnitts alles versucht, um zu punkten. Und bis acht Minuten vor dem Ende durfte der SV Zweckel zumindest auf einen weiteren Teilerfolg hoffen. Die Platzherren lagen nämlich zu diesem Zeitpunkt nach wie vor mit 1:0 in Führung.

In der 82. Minute fiel schließlich die Entscheidung. Zunächst wurde der Zweckeler Albert Alex im Münsteraner Strafraum umgestoßen. Die Pfeife von Schiedsrichter Christoph Dastig blieb jedoch nicht nur zur Überraschung des SVZ stumm.

Nach dem 0:2 werfen die Zweckeler alles nach vorne

„Selbst die Zuschauer der Preußen haben hinterher gesagt, dass das ein klarer Elfmeter für uns war“, war Theis über den Unparteiischen verärgert. Theis musste dann auch noch mit ansehen, dass die Platzherren den direkten Gegenangriff zum 2:0 nutzten. Damit war die Partie entschieden.

„Wir haben alles nach vorne geworfen“, so Theis. Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Die Preußen erzielten sogar noch zwei weitere Treffer.

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