Die Schwarz-Grünen unterliegen beim TuS Ennepetal deutlich mit 1:7. Trainer Günter Appelt: „Die Mannschaft hat sich komplett ergeben“.

TuS Ennepetal – SV Zweckel 7:1 (2:1)

SV Zweckel: Tiszai, Kaplan, Radojcic, Denk (25. Berge), Seidel, Özbicerler, Titz (46. Yilmaz), Mützel, Demir, Müller, Trampe.

Tore: 1:0 Denk (6./ET), 1:1 Titz (16.), 2:1 Enzmann (29./FE), 3:1 Schröter (52.), 4:1 Schröter (63.), 5:1 Federico (68.), 6:1 Schröter (80.), 7:1 Gallus (86./FE).

Die Mission des SV Zweckel, am Sonntag den ersten Auswärtsdreier in dieser Oberligasaison einzufahren, ist gescheitert. Und wie: Beim TuS Ennepetal setzte es für die Gladbecker eine 1:7-Niederlage. Trainer Günter Appelt war nach dem Abpfiff maßlos enttäuscht von seiner Elf: „Die zweite Halbzeit war Arbeitsverweigerung.“

Das Leid der Gladbecker Kicker begann früh: Bereits in der sechsten Minute gingen die Platzherren durch ein Eigentor von Joshua Denk in Führung. Der SVZ-Verteidiger verzettelte sich nach einer gegnerischen Ecke und hob das Leder mit der Fußspitze über Schlussmann Sebastian Tiszai in den eigenen Kasten. Doch die Zweckeler verloren noch nicht den Anschluss: Nach einer Kombination mit Kapitän Jan Trampe, ließ sich Marcel Titz in der 16. Minute auch von einem Foul des gegnerischen Keepers nicht aufhalten, und glich für seine Farben zum 1:1 aus. Pech für die Zweckeler: Der Torschütze erlitt bei seinem Treffer eine Prellung und musste später genau wie Pechvogel Denk verletzungsbedingt raus.
Muhamed Demir im Pech

Dann der tragische Auftritt des Muhamed Demir: Der SVZ-Abwehrmann knallte das Spielgerät in der 28. Minute erst an den Pfosten der Ennepetaler, als die allerdings direkt konterten, war Demir es, der mit seinem Foul den Strafstoß für die Gastgeber verursachte – und den verwandelte Leon Enzmann sicher zum 2:1-Halbzeitstand für die Gastgeber.

Trainer Appelt ärgerte sich: „Die Ennepetaler hatten in der ersten Hälfte keine richtige Chance. Wir haben ihnen zwei Tore geschenkt.“

Nach der Pause konnten dann im Gegenzug die Zweckeler keine Tormöglichkeiten mehr verbuchen. Im Gegenteil: Als in der 52. das 1:3 durch Marc Schröter fiel, brachen beim SVZ alle Dämme. Vier weitere Male schlug das Leder noch im Zweckeler Gehäuse ein. „Wir haben die Tore wie Präsente verteilt. Die Mannschaft hat sich komplett ergeben“, kommentierte Appelt, der mit ansehen musste, wie sein Team am Ende mit 1:7 abgefertigt wurde.

„Noch haben wir nur drei Punkte Rückstand. Das ist machbar. Aber die Aufgaben werden natürlich nicht einfacher. Vor allem nicht, wenn wir spielen wie heute“, resümierte Appelt mit Blick auf die kommenden Partien.

Eine Antwort zu “SV Zweckel kassiert herbe Pleite (WAZ vom 18.10.15)”

  1. dieter gerstmann sagt:

    Liebe SVZFreunde, es ist 5 nach 12, bald haben die Verantwortlichen keine Ausrede mehr in der Schublade, hoffe nicht, dass man schon in kurzer Zeit aufgeben muss, d.h.freiwilliger Abstieg, die getreuen Anhänger wollen mal einen Sieg erleben,leider fehlt die Substanz in der Mannschaft, sei es auch eine/zwei Klassen tiefer, es macht keinen Spass der Truppe zuzugucken, beneide den Vorstand/Manager/Trainer nicht um ihre Aufgaben, aber, Hoffnung gibt es immer, wie im richtigen Leben??

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