Die Oberligamannschaft des SV Zweckel trennte sich von der TSG Sprockhövel mit 1:1. Die Gladbecker hatten bereits gegen Hamm Unentschieden gespielt.

Der SV Zweckel trennte sich in der Oberliga von der TSG Sprockhövel 1:1. Ein Unentschieden ist in unserer Situation einfach zu wenig“, ärgerte sich Günter Appelt, der Trainer der abstiegsbedrohten Gladbecker.

SV Zweckel –
TSG Sprockhövel 1:1 (0:0)

SV Zweckel: Grüger, Kaminski, Seidel, Kljajic (83. Alkac), Sari (72. Schmidt), Titz, Zeh, Trampe, Ucar (75. Höner), Salja, Ersoy.

Tore: 1:0 Titz (57., Foulelfmeter), 1:1 Claus (68.).

Die Oberligamannschaft des SV Zweckel hat durch den Rückzug des VfB Hüls zur nächsten Saison neue Hoffnung auf den Klassenerhalt geschöpft. Der vorletzte Platz würde den Grünhemden nun reichen, um in der Liga zu bleiben. Um das zu schaffen, wollte die Elf von Trainer Günter Appelt gegen die TSG Sprockhövel unbedingt einen Sieg einfahren.

Das merkten die Zuschauer allerdings zunächst nur an der ungewohnt offensiven Aufstellung der Zweckeler. In den ersten 45 Minuten hatte die Heimmannschaft zwar ein wenig mehr Ballbesitz, Chancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schafften es nur die Gäste zweimal vor den Zweckeler Kasten, doch SVZ-Schlussmann Dennis Grüger hielt die Null fest.
Titz verwandelt Elfmeter sicher

Was auch immer Appelt seinen Schützlingen in der Kabine gepredigt hatte, es zeigte Wirkung: Zwei Minuten nach Wiederanpfiff kullerte das Spielgerät an den Abwehrmännern der Gäste vorbei, direkt vor die Füße von Elvis Salja. Der versuchte die Kugel am Sprockhöveler Keeper Patrick Knieps rechts vorbei zu spitzeln. Knieps allerdings wehrte zur Ecke ab.

Die landete perfekt auf dem Stollenschuh von SVZ-Angreifer Can Ucar, der aus rund zwölf Metern abzog. Doch erneut konnte der Keeper der TSG einen Treffer der Gastgeber verhindern. „Da wäre die Führung schon verdient gewesen“, betonte Appelt nach Abpfiff.

Als dann der aufgerückte SVZ-Abwehrchef Norman Seidel nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden ging und der Unparteiische auf den Punkt zeigte, konnte auch Knieps den Rückstand für sein Team nicht mehr verhindern. Kaltschnäuzig hämmerte Flügelspieler Marcel Titz den Ball flach ins untere linke Eck.

Nur fünf Minuten später hatte SVZ-Stürmer Seyit Ersoy die mögliche Entscheidung auf dem Fuß: Der wendige Offensivmann bekam nach einem Abpraller den Ball im Strafraum und schob das Leder sofort Richtung Tor. Doch es sollte nicht sein: Auf der Linie schaffte es ein Innenverteidiger der Gäste noch, die Kugel ins Aus zu grätschen. „Wenn man das zweite Tor nicht nachlegt, darf man sich am Ende auch nicht beschweren“, kommentierte Appelt.

In der 67. Minute fiel der Ausgleich: TSG-Mann Adrian Wasilewski zeigte ein Solo über 50 Meter und lupfte anschließend den Ball perfekt zu Maximilian Claus, der den Ball zum Ausgleich für seine Farben einnetzte.

In der Schlussphase warfen dann beide Teams noch einmal alles in die Waagschale, um doch noch den Sieg-Treffer zu erzielen – und neutralisierten sich so gegenseitig.

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