Fußball-Westfalenligist SV Zweckel hat sich vom 1. FC Gievenbeck 1:1 getrennt. Das Tabellenschlusslicht aus Gladbeck war bis zum Ende engagiert.

Niemand kann sagen, dass der SV Zweckel sich nicht redlich bemüht. Auch im Heimspiel gegen den 1. FC Gievenbeck versuchte die Mannschaft alles, um ihren zweiten Saisonsieg zu verbuchen. Das Team ackerte und rackerte 90 Minuten lang. Allein, einmal mehr sprang kein Dreier dabei heraus, sondern nur eine Punkteteilung.

SV Zweckel – 1. FC Gievenbeck 1:1 (0:0)

SV Zweckel: Kölle, Weßelburg, Denk, Alex, Seidel, Akbaba, Wronski (46. Vasic), Imsirovic (63. Hörter), Krause, Sardini (70. Klein), Kratzer.
Tore: 0:1 Alex (Eigentor, 74.), 1:1 Seidel (90. + 3).

„Ich kann“, sagte Mike Theis, der Trainer des abgeschlagenen Tabellenschlusslichts aus Gladbeck, „den Jungs nichts vorwerfen. Sie kämpfen, machen und tun. Auch heute hat die Mannschaft wieder Moral bewiesen.“

Damit spielte Theis auf den Ausgleichstreffer an, den der Zweckeler Kapitän Norman Seidel in der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte. Zu mehr reichte es nicht, weil der gute Schiedsrichter Marian Zabel aus Dortmund kurz darauf die Partie abpfiff.

Führung der Gäste resultiert aus einem Eigentor

Theis könnte in diesen Tagen auch eine Platte auflegen. „Wir werden bis zum Ende alles geben und gucken, was dabei herauskommt“, so der Trainer der Gladbecker nach der Begegnung mit dem Tabellenzehnten aus Münster. Was sonst sollte er auch sagen?

Bis zur 75. Minute hatten die Zuschauer eine umkämpfte Partie ohne allzu viele Torchancen hüben wie drüben gesehen. Eine Viertelstunde vor dem Ende gab es Freistoß für Gievenbeck. Der Zweckeler Innenverteidiger Albert Alex fälschte das Leder unglücklich ab, der Ball kullerte am verdutzten SVZ-Schlussmann Jean Luc Kölle, der gestern den verletzten Fabian Matschnigg vertrat, vorbei und an den Innenpfosten und von dort schließlich ins Tor. So einen Treffer kassiert vermutlich nur, wer in der Tabelle unten steht . . .
SVZ-Kapitän Norman Seidel trifft in der Nachspielzeit

Immerhin, die Zweckeler gaben sich noch nicht geschlagen. Vielmehr intensivierten sie in der Schlussphase ihre Offensivbemühungen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit wurde das nimmermüde Engagement des Tabellenletzten belohnt. Der Ball kam zu Kapitän Norman Seidel und der erzielte den Ausgleich.

Mehr war an diesem Nachmittag jedoch nicht drin. Über das Ergebnis mochte Mike Theis nicht meckern. „Unterm Strich ist das ein gerechtes Ergebnis“, urteilte der Übungsleiter des SV Zweckel, der jedoch – Engagement hin, Engagement her – nicht mehr zu retten sein dürfte.

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