Das war eine bittere Pille, die der SV Zweckel schlucken musste. Gegen einen Mitkonkurrenten um eine Platz im unteren Tabellenbereich unterlag der SV Zweckel völlig verdient mit 1:0 bei der TSG Sprockhövel.
In der ersten Halbzeit sahen die über 300 Zuschauer noch ein ausgeglichenes Spiel, in welchem der Gast den größeren Ballbesitz hatte. Doch aus dieser optischen Überlegenheit konnten die in orange spielenden Zweckeler kein Kapital schlagen. Zu selten schaffte es die Offensive das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Eine alte Binsenweisheit kam in Sporckhövel zum tragen: Wer nicht aufs Tor schießt, kann auch keines machen. Der SVZ wollte auch knapp vor dem 16er noch mit Kurzpassspiel zum Erfolg kommen. Auch in aussichtsreicher Position wurde kaum geschossen, so dass Torchancen Mangelware waren und der gegnerische Keeper einen ruhigen Tag verlebte. Bis zur Halbzeit ließ die Defensive des SVZ nur wenig zu und Keeper Dennis Grüger musste nur einmal in höchster Not vor den schenllen Angreifern der TSG retten.
Mit dem 0:0 ging es in die Halbzeitpaus und Trainer Günter Appelt ließ Mavin Höner in der Kabine und brachte Marcel Titz, der nachlanger Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz stand. Nur 13 Minuten später brachte der Übungsleiter Deniz Yesil für Norman Seidel und keine drei Minuten später musste Mike Bednarek für den verletzten Dennis Yilmaz ran. Damit war das Auswechselkontingent ausgeschöpft und der fleißige A-Junior Lukas Tomanek musste auch bis zum Ende durchhalten. Nach einem überflüssigen Foul an der Außenlinie brachten die die Gastgeber den Freistoß scharf vor das Zweckeler Tor und der gegnerische Stürmer hatte keine Probleme den Ball aus 3 Meteren per Kopf über die Linie zu drücken. Der Gastgeber hatte nach der Pause knapp 20 Minuten Druck aufgebaut und die verdiente Führung erzielt. In diesem Zeitraum fand der SVZ überhaupt nicht statt. Sowohl erste als auch zweite Bälle wurden ausschließlich durch die Gastgeber erorbert. Sprockhövel wollte dieses Tor und hat im Gegensatz zum SV Zweckel alles dafür getan, dieses auch zu erzielen. Nach dem Führungstreffer versuchten es die Zweckeler vergebens die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen. Durch schnelle Konter waren die Gastgeber eher am Führungsausbau als der Gast an der Egalisierung. Lange Bälle in das Sturmzentrum brachten kaum noch Gefahr, so dass die Zweckeler eine weitere Niederlage einstecken mussten. Es stehen dem SVZ schwere Zeiten bevor.

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