SV Zweckel III – Westfalia Buer 2:2 (1:0)

Es war ein gebrauchter Tag für die Dritte, denn im Vorfeld konnte man sich nicht richtig vorbereiten, weil am einzigen Trainingstag Jugendspiele stattfanden und in eine Soccer Halle ausgewichen werden musste. Dann kam der Spieltag und es stand bis kurz vor Anpfiff noch nicht fest, wer uns aus der zweiten Mannschaft zur Verfügung steht, vor allem ein Torwart hatte gefehlt. Der war dann mit Simon Hotze, eigentlich ein defensiver Feldspieler gefunden. Dieser verletzte sich leider beim Aufwärmen so sehr, dass er erst gar nicht auflaufen konnte. Nach kurzer Überlegung stellte sich Trainer Mike Groth zur Verfügung, der alles andere als  über Torwarterfahrung verfügt. Doch dieses Risiko ging man schließlich ein. Westfalia Buer erkannte sofort die eigentliche Schwäche der Zweckeler und spielte sofort nach vorne. Groth entpuppte sich allerdings alles andere als unsicher und fing die ersten Flanken sicher ab. Zweckel tat sich allerdings schon im Spielaufbau schwer und es waren zu viele Mängel in der Durchschlagskraft nach vorne vorhanden. Die sonst brandgefährlichen Stürmer Militello und Dudek konnten sich einfach nicht oft genug in Szene setzen. In der 22. Minute war es dann doch Militello, der nach einem Kopfballabpraller von Böttcher die Zweckeler Führung erzielte. Danach drückte Westfalia ordentlich auf die Tube, konnte aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Zweckel haderte oft mit sich selbst und dem Schiedsrichter, der in der zweiten Halbzeit noch das ein oder andere mal in den Focus der Zweckeler rückte. Dennoch brachte man einen knappen Vorsprung in die Pause. In der zweiten Halbzeit kam Westalia besser aus den Puschen und in der 49. Minute wurde Groth das erste mal bezwungen, als ein Schuss genau in den Innenpfosten seinen Weg ins Tor fand. Zweckel kam einfach nicht zurück und nur 6 Minuten später verlängerte Jungnickel unglücklich einen Kopfball genau in den Fuß eines Westfalen Stürmers, der keine Mühe hatte das 1:2 zu erzielen. Nach kurzer Ruhephase drückte der SVZ die Bueraner in ihre eigene Hälfte und erspielte sich endlich die erhofften Chancen. Leider hatte der Schiedsrichter dann auch seinen negativen Auftritt, indem er zwei klare Handspiele der Westfalen im Strafraum nicht  ahndete und durch überflüssigerweise mit den Spielern diskutierte, anstatt das Spiel weiterlaufen zu lassen. Mit der Brechtstange erzwang sich der SVZ in der 76. Min. durch Marcel Lachmanski den verdienten Ausgleich. Mit weiteren Standards wurde der SVZ noch das ein oder andere mal gefährlich, aber ein Tor wollte nicht mehr fallen. Trainer Mike Groth war nach dem Spiel hin und hergerissen. „Der Tag fing schon Scheiße an, ich hasse einfach Unruhe in der Spielvorbereitung .Ich  zermartere mir die ganze Woche den Kopf , wie ich aufstelle und dann wird auf einmal alles über den Haufen geworfen. Aber das sind Dinge, die dir als Drittmannschaft einfach passieren, weil du ja eh das fünfte Rad am Wagen bist. Trotzdem haben wir heute nicht gut gespielt, besonders die Stärken, die uns die letzten Wochen nach oben gebracht haben, wurden heute in keiner Weise umgesetzt. Außerdem waren wir heute kein Team und haben uns viel zu oft angemoppert. Der Schiedsrichter sollte sich in Zukunft auch mal auf das Wesentliche konzentrieren und nicht immer mit den Spielern jede Aktion ausdiskutieren. Das bremste jedes mal den Spielfluss und indirekte Freistöße konnte man nie schnell ausführen, weil der Mann in schwarz noch etwas mitzuteilen hatte. Das geht gar nicht. Von den Handspielen ganz zu schweigen. Dennoch sind wir immer noch ungeschlagen und müssen heute einmal mit dem Punkt leben. Dass wir nach dem 1:2 noch einmal zurückgekommen sind, stimmt mich frohen Mutes auf das nächste Spiel gegen den neuen Tabellenführer SC Schaffrath. Ich hoffe, dass  sich auch bis dahin die Torwartsituation entspannt hat und ich die Mannschaft wieder von außen coachen kann. Nächste Woche wird die Dritte sich wieder anders präsentieren, das verspreche ich“

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