Die Zweitvertretung des SV Zweckel feierte in der Fußball-Kreisliga A1 einen 1:0 (1:0)-Derbysieg über SG Preußen Gladbeck.

Die Reserve des SV Zweckel ist in Derbylaune. Nach dem Sieg über Adler Ellinghorst in der vergangenen Woche fuhr die Mannschaft von Trainer Mike Theis nun den zweiten Dreier in Serie ein. Im Heimspiel gegen SG Preußen Gladbeck glänzten die Gastgeber einmal mehr mit Minimalismus-Fußball und bezwangen die Schwarz-Gelben mit 1:0.

SV Zweckel II – SG Preußen Gladbeck 1:0 (1:0)

SV Zweckel II: Scheuplein, Flohr, Beselvi, Dreiskemper, C. Jungnickel, Kapusuz (75. Rach), Karaca (60. Ceylan), Schluck, Durmaz (60. Uludag), Aldirmaz, Yiyit.

SG Preußen: Dörnemann, Hilz, Saado, El Aidi, Piekny (75. O. Balci), Wagner, U. Balci, Zec, Yagli, Skerra, Askin (65. Ko. Noack).

Tore: 1:0 Karaca (41.).

Bes. Vorkommnisse: Dörnemann hält Elfmeter von Durmaz (20.).
Zweckel II verschießt Elfmeter

Es war wahrlich kein gutes Fußballspiel an der Dorstener Straße und dann und wann dürften die Zuschauer geglaubt haben, im Schauspielhaus gelandet zu sein. Auf beiden Seiten gab’s Schwalben und sterbende Schwäne in Perfektion – die Kontrahenten standen sich sowohl am Ball als auch in ihren Einlagen in nichts nach.

Fußball gespielt wurde aber auch noch. Dies zwar wenig ansehnlich, doch vor allem die Hausherren zeigten sich bemüht und wurden immer wieder durch ruhende Bälle gefährlich. Enis Yiyit hatte die erste Chancen für den SV Zweckel, doch die Latte stand dem Torerfolg im Weg. Anschließend wuselte sich SVZ-Stürmer Mert Durmaz durch den Preußen-Strafraum und wurde von Mert Yagli gelegt. Der Gefoulte trat selbst zum Strafstoß an und vergab (20.).

Noch spielten die Gäste nicht mit. Dies änderte sich erst nach 27 Minuten. Ein langer Ball von SGP-Kapitän Koder Saado erreichte Dennis Wagner, der einen Volleyschuss auf das Tor von SVZ-Keeper Christian Scheuplein angab. Der hatte jedoch keine Probleme mit diesem Flatterball. Es passierte wahrlich nicht viel auf dem mit Pfützen übersäten Asche-Untergrund. Bis zur 40. Spielminute: Der Zweckeler Angriff setzte im Kollektiv nach, übte Druck aus und Kacara stolperte irgendwann den Ball über die Linie – die verdiente Führung für die Grünhemden (41.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel: Den Preußen fehlte weiterhin eine konstruktive Spielidee. Zudem schien es, als wollte sich so manch SGP-Akteur einfach nicht mit der Asche arrangieren. „Diesen Eindruck hatte ich auch“, schimpfte später SGP-Coach Michael Sandmann.

Eine nennenswerte Szene auf Seiten der Schwarz-Gelben gab es aber doch noch: Koder Saado schoss nach guter Vorarbeit von Umut Balci auf das Zweckeler Gehäuse, doch Scheuplein reagierte glänzend auf der Linie und hielt die knappe Führung fest (59.). In der Folge verteidigte die Zweckeler Reserve souverän und ließ noch beste Chancen in Person von Yiyit aus (90. +1.; 90. +2.). Sei’s drum – am Ende war der Heimsieg alleine durch die kämpferische Vorstellung der Theis-Elf verdient.

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