Die U15 des SVZ spielt als Kreismeister um den Bezirksliga-Aufstieg. Die Konkurrenz hat aber eindrucksvolle Bilanzen aufzuweisen.

5:0 gegen den Tabellendritten BV Rentfort – es war noch einmal ein eindrucksvoller Beleg der Überlegenheit, den die C-Junioren des SV Zweckel in ihrem letzten Kreisliga-Spiel der Saison ablieferten. Ab heute zählt das aber nicht mehr: Die Aufstiegsrunde der Kreismeister, die für Zweckel mit dem Heimspiel gegen BSV Menden (Sa., 15 Uhr, Käfig), fängt bei Null an – und die Konkurrenz wird eine ganz andere sein.

„Es war keine Zeit mehr, sich einen Gegner anzugucken. Wir können auch nur die Punktzahlen und Tore der anderen in der Tabelle nachschauen“, räumt SVZ-Trainer Benjamin Flohr ein, dass er nicht wirklich weiß, was seine Mannschaft in den kommenden vier Spielen erwartet. Wobei die nackten Ergebnisse schon eindrucksvoll genug sind.
Erster Gegner hat kein Spiel verloren

Gegner BSV Menden wurde ohne Niederlage (17 Siege aus 18 Spielen) und mit 112:7 Toren Iserlohner Kreismeister.

Wie viel das wert sei, könne er nicht beurteilen, sagt Flohr, weiß aber auch: „Sie haben einige Testspiele gegen andere Kreismeister, die jetzt auch in der Aufstiegsrunde sind, bestritten – und 7:0, 7:1 und 5:2 gewonnen. Das ist eine Hausnummer.“

Gut möglich also, dass bereits im ersten Spiel der stärkste Gegner auf den SVZ wartet. Auch wie die Chancen generell sind, die Fünfer-Runde gegen Menden, SC Obersprockhövel, Holzwickeder SC und Wacker Obercastrop, ist schwer zu sagen, spätestens am Dienstag nach dem zweiten Spiel wird es wohl etwas klarer. Damit beschäftigen sich die Zweckeler aber eher wenig.

Käfig könnte für Heimvorteil sorgen
„Erstmal ist es super, dass wir Meister geworden sind“, lobt Flohr seine Mannschaft, das sei schon ein großer Erfolg gewesen. Man wolle sich beweisen, dazu spiele sicher auch Glück eine Rolle. „Vielleicht kommt es uns entgegen, dass das erste Spiel bei uns im Käfig ist, den die anderen nicht kennen.“ Und dass die Aufstiegsrunde jetzt kommt, wo Zweckel gerade in Fahrt ist.

Denn nach einer starken Hinrunde erlaubten sich die Grün-Schwarzen im Frühjahr einen Durchhänger. Von fünf Spielen im März und April gingen drei verloren. „Die Platzsituation ist ja bekannt, wir mussten viele Einheiten ausfallen lassen“, erklärt Flohr das.
Mit viel Schwung in die Aufstiegsrunde

Dann kamen aber sieben Siege in Folge – jetzt können die großen Gegner kommen. „Wir werden sicher einige Dinge an die stärkeren Gegner anpassen müssen. Aber grundsätzlich spielen wir so, wie wir Meister geworden sind“, sagt Flohr. Im Optimalfall führt das in zwei Wochen zum Aufstieg in die Bezirksliga.

„Das wäre für den Verein ein Riesenschritt“, sagt Flohr, „besonders da auch die D-Jugend in der Bezirksliga spielt. Das so hintereinander kann kaum ein Verein im Umkreis anbieten.“ Ab Samstag zeigt sich, ob Zweckel diesem Riesenschritt gehen kann.

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