Nach vier Spielen ohne Niederlage hat es den SV Zweckel wieder erwischt. Bei Genclerbirligi Resse verlor der SV Zweckel mit 2:3 (0:0). Resse (vor dem Spiel Tabellenvorletzter) rückt in der Tabelle damit dicht an die Zweckeler heran. Die stehen aktuell einen Platz über dem Strich. Mike Theis, Trainer der Gladbecker: „Wir müssen die Ruhe bewahren. Es war unnötig, heute Punkte liegen zu lassen. Aber das gehört zu dem Entwicklungsprozess der Mannschaft dazu.“

Im Vergleich zum Sieg über den FC/JS Hillerheide am vergangenen Sonntag nahm der Übungsleiter eine Veränderung in seiner Mannschaft vor. Für den angeschlagenen Flügelstürmer Mahdi Sahebzada rückte Ramadan Khodr in die Anfangsformation.

Theis hat kaum Optionen

Einerseits spielt sich in Zweckel gerade eine Stammelf ein. Auf der anderen Seite bleiben Theis aber auch keine anderen Möglichkeiten im Kader „Das ist Segen und Fluch zugleich“, sagte der Coach. „Wir haben wieder mit zwei 18-Jährigen in der Startelf gespielt und insgesamt nur zwölf gesunde Feldspieler. Wir haben null Konkurrenzkampf in der Mannschaft.“

Dennoch gaben die Gladbecker bei Genclerbirligi Resse im ersten Durchgang den Ton an. Haris Imsirovic, Jan Schwers und Ramadan Khodr verpassten aber die besten Torgelegenheiten für Zweckel. „Wir haben uns von der Unruhe auf und neben dem Platz anstecken lassen und machen mit. Es wurde türkisch mit dem Schiedsrichter geredet. Trotzdem müssen wir da die Ruhe bewahren“, mahnte der Trainer. Die Führung gelang den Gästen dann aber doch – unmittelbar nach der Pause.

Fünf Tore in der zweiten Hälfte

Kapitän Imsirovic bediente den eingelaufenen Daniel Filipovic und der hatte keine Mühe zum zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:0 für Zweckel einzuschieben. „Dann hat Resse doppelt gewechselt. Und wir sind hinten nicht mehr so konsequent gewesen“, kommentierte Theis. Die Folge: Nach einer knappen Stunde erzielte Genclerbirligi den 1:1-Ausgleich. Und eine Viertelstunde vor dem Ende die 2:1-Führung.

Durch einen Torwartfehler kamen die Zweckeler aber noch einmal zurück: Imsirovic traf zum erneuten 2:2-Ausgleich. „Es kam viel zusammen heute“, pustete Theis nachher durch. Denn drei Minuten vor dem Ende war seine Mannschaft unachtsam und kassierte ein einfaches Gegentor nach einem Einwurf. Spätes Gegentor: Und die Serie war gerissen

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