{"id":199,"date":"2014-08-04T13:18:39","date_gmt":"2014-08-04T11:18:39","guid":{"rendered":"http:\/\/svzweckel.de\/\/?page_id=199"},"modified":"2024-03-27T07:59:12","modified_gmt":"2024-03-27T06:59:12","slug":"historie-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.svzweckel.de\/?page_id=199","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<p>1923<\/p>\n<p>Der Gladbecker Fu\u00dfballverein SV Zweckel e.V. wird im Zeitalter der Weimarer Republik gegr\u00fcndet. Details bleiben bis heute im Verborgenen. Einer Legende nach fassen die Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder den Beschluss bei einer Sitzung in der ehemaligen Gastst\u00e4tte Kiekenberg an der Feldhauser Stra\u00dfe. Die Vereinsfarben sind schwarz und gr\u00fcn. Das wird in der ersten Satzung festgeschrieben.<\/p>\n<p>Die Vorbereitung der Gr\u00fcndungsversammlung erfolgt durch P. Fiebig, Kaufmann Luck, Polizeiwachtmeister Gr\u00fcters und Agnes Fister (geb. Kiekenberg).<\/p>\n<p>Der 1. Vorstand besteht aus G. Gr\u00fcters (1. Vorsitzender), E. Koch (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), P. Fiebig (Kassierer), P. Leimann (Schriftf\u00fchrer).<\/p>\n<p>1925<\/p>\n<p>Die Leichtathletikabteilung des Vereins wird durch Willi Schlieker gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>1926<\/p>\n<p>Der erste sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte: Die 1. Mannschaft steigt von der C- in die B-Klasse auf. Der SVZ macht sich einen Namen im Fu\u00dfballkreis.<\/p>\n<p>1929<\/p>\n<p>Auf Wunsch von Gladbecks Oberb\u00fcrgermeister Dr. Michael Jovy (Parteilos) wird mit dem BV Rentfort, SuS Gladbeck, SpVg Schwarz\/Gelb Gladbeck und dem SV Zweckel ein gemeinsamer Gro\u00dfverein gebildet. Die Stadt soll ein sportliches Aush\u00e4ngeschild bekommen. Die Erstmannschaft tritt in der h\u00f6chsten Spielklasse an.<\/p>\n<p>1932<\/p>\n<p>Der SV Zweckel wird durch W. Zander (1. Vorsitzender), H. Walgenbach (2. Vorsitzender), E. Born (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), W. Schlieker (Kassierer) erneut gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Es folgt eine wegweisende Entscheidung: Am Ende des Jahres verkauft die Bergwerksgesellschaft Hibernia AG den Sportplatz an der Dorstener Stra\u00dfe an die Stadt. Damit gibt es f\u00fcr den SV Zweckel die M\u00f6glichkeit, diesen bis heute zu benutzen.<\/p>\n<p>1933<\/p>\n<p>Politisch \u00e4ndern sich die Verh\u00e4ltnisse. Am 30. Januar wird Adolf Hitler in Berlin zum Reichskanzler ernannt und baut eine Diktatur auf. Die Ver\u00e4nderungen bekommt auch der SV Zweckel in den Folgejahren zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>1934<\/p>\n<p>Die 1. Mannschaft steigt von der C- in die B-Klasse auf.<\/p>\n<p>1935<\/p>\n<p>Der direkte Durchmarsch! Die 1. Mannschaft spielt erstmals in der A-Klasse.<\/p>\n<p>1938<\/p>\n<p>Die sportliche Erfolgsgeschichte geht weiter. Die 1. Mannschaft ist ungeschlagener Herbstmeister. Doch die Politik der Nationalsozialisten sorgt f\u00fcr einen Abbruch der Meisterschaft. Die Liga-Spiele m\u00fcssen aufgrund von Einberufungen zum Kriegsdienst eingestellt werden \u2013 f\u00fcr insgesamt f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n<p>1943<\/p>\n<p>Der Spielbetrieb wird nach der Kriegsunterbrechung wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Premiere: Die 1. Mannschaft steigt von der A- in die Bezirksklasse auf. Zum ersten Mal spielt der SV Zweckel als eigener Verein \u00fcberkreislich.<\/p>\n<p>1944<\/p>\n<p>Durch Kriegseinfl\u00fcsse wird der Spielbetrieb der Abteilungen Handball und Fu\u00dfball des SV Zweckel wieder eingestellt.<\/p>\n<p>1945<\/p>\n<p>Am 8. Mai endet der zweite Weltkrieg mit der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht.<\/p>\n<p>Am 4. September wird in Gladbeck-Zweckel eine Generalversammlung einberufen, die den ersten Nachkriegsvorstand mit Erich Weigand (1. Vorsitzender), G. Kannacher (2. Vorsitzender), H. Wanders (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer) und W. Endmann (Kassierer) w\u00e4hlt.<\/p>\n<p>1946<\/p>\n<p>Die Folgen des Krieges gehen weiter. Auf Anordnung der britischen Milit\u00e4rbesatzung l\u00f6sen sich alle Sportvereine in der britisch-besetzten Zone auf.<\/p>\n<p>1947<\/p>\n<p>Eine Vereinsneubildung ist wieder m\u00f6glich. Die britische Besatzung l\u00e4sst das Vereinsverbot fallen. Der erste anerkannte Nachkriegsvorstand besteht aus Willi Schliecker (1. Vorsitzender), E. Ochmann (2. Vorsitzender), H. Gerard (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), W. Endmann (Kassierer).<\/p>\n<p>Die 1. Mannschaft wird in die Bezirksliga eingereiht. Die Vereinsf\u00fchrung \u00fcbernimmt H. Schl\u00fcsener, der W. Schliecker abl\u00f6st.<\/p>\n<p>1948<\/p>\n<p>Die Jugendabteilung feiert ihren ersten Erfolg. Unter Jugendleiter L. Czenna wird die erste A-Jugend-Meisterschaft errungen.<\/p>\n<p>1949<\/p>\n<p>Der neugew\u00e4hlte Vorstand setzt sich jetzt folgenderma\u00dfen zusammen:<br \/>\nW. Zander (1. Vorsitzender), K. Kruska (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), K. Zander (Kassierer) und L. Czenna (Jugendleiter).<\/p>\n<p>1950<\/p>\n<p>Die 1. Mannschaft wird unter Trainer H. Sch\u00f6nert durch einen 2:1-Endspielsieg gegen SG Preu\u00dfen mit folgender Aufstellung Stadtmeister:<\/p>\n<ol>\n<li>Klotz, B. Stocki, R. Broda, H. Wachtel, B. Tolksdorf, H. Riesener, F. Strempfl, H. Weigand, K. Schulte-Loh, H. Jansen, F. Stief.<\/li>\n<\/ol>\n<p>1952<\/p>\n<p>Nach dreimaligem Sieg der Stadtmeisterschaft geht der Wanderpokal des Oberb\u00fcrgermeisters Fritz Lange (SPD) an den SV Zweckel. Lange kann im gleichen Jahr auch als Vorsitzender f\u00fcr den Verein gewonnen werden.<\/p>\n<p>1953<\/p>\n<p>Die 1. Mannschaft steigt in die Landesliga auf. Das ist die h\u00f6chste Amateurspielklasse, in der gleichzeitig auch die Sportfreunde Gladbeck spielen.<br \/>\nDas Entscheidungsspiel gegen Erle 08 wird durch ein Tor von Hans Wachtel vor einer rekordverd\u00e4chtigen Kulisse, 8 000 Zuschauer, am Erler Forsthaus gewonnen.<\/p>\n<p>Das Aufgebot: Alfred Klotz, Schulte Loh, Fritz Stief, Grany, Franz Strempfl, H. Weigand, Helmut Schulte, Lokietek, G\u00fcnter Gollem, Hans Wachtel, Richard Broda, Hans \u201eHansa\u201c Klotz, Neumann, Riesener, Helmut \u201eMutze\u201c Jansen und Bernhard Hobbold<\/p>\n<p>1954<\/p>\n<p>Nach dem Aufstieg in die Landesliga beendet die 1. Mannschaft die Saison sensationell als Tabellenvierter. Zweckel gewinnt in der Saison zweimal gegen den sp\u00e4teren Deutschen Amateurmeister TSV Marl-H\u00fcls (3:2 und 5:2).<\/p>\n<p>1955<\/p>\n<p>Das Abenteuer Landesliga ist vorerst vorbei. Die 1. Mannschaft steigt wieder in die Bezirksklasse ab.<\/p>\n<p>1959<\/p>\n<p>Die neuen Geb\u00e4ude an der Sportanlage werden dem Verein \u00fcbergeben: Brause- und Umkleider\u00e4ume, ein Zimmer f\u00fcr den Schiedsrichter, zwei Jugendr\u00e4ume, eine Toilettenanlage und eine Wohnung f\u00fcr den Platzwart sind damals Stand der Kunst. Bis heute hat sich an der Dorstener Stra\u00dfe nicht viel ge\u00e4ndert. Die Geb\u00e4ude stehen heute wie damals unver\u00e4ndert da.<\/p>\n<p>Im Rahmenprogramm werden auf der Platzanlage vor mehr als 800 Menschen auch Leichtathletikwettbewerbe durchgef\u00fchrt, bei denen Christel Ellekotten (VfL Gladbeck) mit 12,5 Sekunden \u00fcber 100m eine starke Zeit erzielt. 10x50m-Pendelstaffeln der Hermann-, Overberg- und Pestalozzischule runden das Programm ab.<\/p>\n<p>1960<\/p>\n<p>Auf dem Ascheplatz an der Dorstener Stra\u00dfe sind am 30. Oktober 1960 die Sportfreunde Gladbeck im Westfalenpokal zu Gast. Vor \u00fcber 2000 Zuschauern tun sich die h\u00f6herklassigen Sportfreunde schwer. Der SV Zweckel verliert in den Schlussminuten 2:3.<\/p>\n<p>Neben den Treffern durch Pohl und Ebert ist auch ein bekannter Gladbecker Fu\u00dfballer f\u00fcr die Sportfreunde erfolgreich: Ernst Br\u00fcnglinghaus, der wenige Wochen zuvor vom SV Werder Bremen zu seinem Heimatverein zur\u00fcckgekehrt war. Der Fu\u00dfball-Profi trifft zum zwischenzeitlichen 2:2. Im Tor der Zweckeler steht an diesem Tag der 21-j\u00e4hrige Gerd Prokop, der \u00fcber die Sportfreunde Gladbeck mit Alemannia Aachen den Weg in die Bundesliga schafft und dort 53-mal in der Bundesliga und 17-mal in der 2. Liga zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>1965<\/p>\n<p>Zehn Jahre nach dem ersten Aufstieg in die Landesliga ist der SV Zweckel zur\u00fcck. Die 1. Mannschaft wird nach einem 4:1-Sieg gegen Titania Erkenschwick Meister der Bezirksklasse und steigt unter Trainer Kurt Klonen mit folgender Mannschaft auf:<\/p>\n<p>Bernie Krumat, Rolf D\u00f6hring, Manfred Czenna, Willy Thiehoff, Dieter Kammer, Dieter Prella, W. Mei\u00dfner, Wolfgang Ebert, Norbert Kunz, B. H\u00f6lz, Werner Langer, Dieter Gerstmann, Rudi Rischer und Uli Simon<\/p>\n<p>1968<\/p>\n<p>Die 1. Mannschaft h\u00e4lt sich drei Jahre in der Landesliga. Dann geht es wieder runter. Der SV Zweckel muss wieder den Gang in die Bezirksklasse antreten.<\/p>\n<p>Neuer Vereinsvorsitzender wird der Gladbecker Oberb\u00fcrgermeister Kalinowski, der mit H. Schiffmann (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), W. Dreiling (Kassierer) und G. Porsfeld (Spielausschuss) den neuen Vorstand bildet.<\/p>\n<p>1969<\/p>\n<p>Der direkte Wiederaufstieg! Es dauert lediglich ein Jahr, bis der Aufstieg in die Landesliga wieder mit folgender Mannschaft gelingt:<\/p>\n<p>Hans \u201eMolli\u201c Mollenhauer, Klaus Sch\u00e4fer, Charly Bu\u00dfmann, J\u00fcrgen Pia, J\u00fcrgen Haak, Lothar Pfahl, Manfred Koschewitz, Gerd Suhr, J\u00fcrgen Jakubowski, Willy Thiehoff, Manfred Ploddek, Heinz Schapp, Manfred Zylstra, Trainer: \u201eJule\u201c Ludorf<\/p>\n<p>Der SV Zweckel feiert sogar einen Doppelaufstieg. Auch die 2. Mannschaft steigt mit Trainer G\u00fcnter Gollem in die Kreisliga A mit folgenden Spielern auf:<br \/>\nWilli Gressog, Uli Simon, Karlheinz Pia, Klaus Greulich, B. H\u00f6lz, Dieter Wollai, H. M\u00fcller, D. Greulich, K. Schwalm, Fredi Nielewski, Rudi Koschewitz<\/p>\n<p>1970<\/p>\n<p>Der \u201eK\u00e4fig\u201c wird gebaut und ist in den folgenden Jahrzehnten bei allen Gegnern gef\u00fcrchtet. Im Umfeld gerne als \u201eAffenk\u00e4fig\u201c bezeichnet, ist der Platz ber\u00fcchtigt f\u00fcr das enge Spielfeld und Unebenheit der Asche. Sp\u00e4ter sollen sich die Gegebenheiten durchaus als unverhoffter Heimvorteil herausstellen.<\/p>\n<p>1971<\/p>\n<p>Der Fast-Bankrott. Es ist ein ereignisreiches Jahr und wom\u00f6glich eines der schwierigsten der Vereinsgeschichte. Der Grund: finanzielle Aff\u00e4ren des Oberb\u00fcrgermeisters G\u00fcnter Kalinowski. Er ist daf\u00fcr verantwortlich, dass der SV Zweckel vor dem wirtschaftlichen Ruin steht. Er tritt schlie\u00dflich als Vorsitzender des SV Zweckel zur\u00fcck und Willi Zander \u00fcbernimmt kommissarisch bis zur Mitgliederversammlung im Herbst. G\u00fcner Kowalek wird anschlie\u00dfend neuer Vorsitzender.<\/p>\n<p>In den kommenden Jahren hat der Verein schwer mit dem drohenden Ruin zu k\u00e4mpfen, \u00fcberlebt die schwierige Situation aber dank tatkr\u00e4ftiger Hilfe von Alfred Zywietz, Niko Krause, Klaus Lohm\u00fcller, Alfred Klotz, Willi Zander und Walter Cording.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter im Jahr wird die Platzanlage an der Dorstener Stra\u00dfe mit einer Rasenspielfl\u00e4che ausgestattet.<\/p>\n<p>1973<\/p>\n<p>Die gute Seele des Vereins, Platzwart Hans \u201eHansi\u201c Born, beginnt seine Arbeit an der Dorstener Stra\u00dfe und ist demzufolge im Jubil\u00e4umsjahr bereits 50 Jahre f\u00fcr den SV Zweckel t\u00e4tig.<\/p>\n<p>1976<\/p>\n<p>Die 1. Mannschaft muss nach sieben Jahren in der Landesliga wieder den Abstieg in die Bezirksklasse hinnehmen.<\/p>\n<p>Beim SV Zweckel wird eine Damenfu\u00dfballabteilung unter Leitung von Heinrich Koschewitz gegr\u00fcndet. Erster Trainer der neuen Damen-Mannschaft ist Detlef Volkmann.<\/p>\n<p>1978<\/p>\n<p>Das 55-j\u00e4hrige Vereinsjubil\u00e4um wird im Mai und Juni z\u00fcnftig gefeiert. Neben einer Open-Air-Disco auf dem Sportplatz wird auf dem Zweckeler Markplatz am 5. Juni die Jubil\u00e4ums-Kirmes er\u00f6ffnet. Drei Tage wird in einem Festzelt mit jeweils ann\u00e4hernd 1000 G\u00e4sten gefeiert.<\/p>\n<p>Die Jugendabteilung fliegt in den Osterferien mit einer Sch\u00fclermannschaft und der A-Jugend \u00fcber den Atlantik und ist zu Gast bei den drei Fu\u00dfballklubs in und um Philadelphia. Untergebracht in Privatquartieren besuchen die Jungs Sehensw\u00fcrdigkeiten in den USA. Neben dem Wei\u00dfen Haus und dem Capitol in Washington, stehen die Independence Hall in Philadelphia, der Plenarsaal der UNO und ein Besuch Manhattans mit dem Empire State Building, Harlem, Chinatown und Long Island auf dem Programm.<\/p>\n<p>Im Sommer gibt es an der Dorstener Stra\u00dfe ein Spiel gegen Rot-Weiss Essen. Der Profi-Club trifft mit Stars wie Horst Hrubesch und Frank Mill an.<\/p>\n<p>August\/September 2:8 gegen Rot-Weiss Essen mit u.a. Horst Hrubesch, Frank Mill und der Zweckeler Keeper \u201eJoyner\u201c Flamme (FOTO: 1978_001.jpg)<\/p>\n<p>1980<\/p>\n<p>Die Damen-Gymnastikabteilung des SV Zweckel wird unter der Leitung von Ulla Piepenbrock gegr\u00fcndet. Es folgt zudem der zweite Ausflug in die USA.<\/p>\n<p>1981<\/p>\n<p>Die Freundschaft zu DSC Ph\u00f6nix Philadelphia wird durch einen zweiw\u00f6chigen Besuch der 1. Mannschaft in den USA im Juni vertieft. Sigi Koschewitz, der in 1957 in die USA ausgewandert war, h\u00e4lt nach wie vor Kontakt zu seinem Heimatverein und ist Organisator und Ansprechpartner f\u00fcr die Zweckeler bei den Besuchen in Philadelphia. Neben den vielen pers\u00f6nlichen Begegnungen und einem Austausch der Kulturen ist der dreit\u00e4gige Trip zu den Niagara-F\u00e4llen einer der H\u00f6hepunkte der Reise.<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p>Unter Trainer Dieter Gerstmann steigt die 2. Mannschaft mit 53:7 Punkten und 115:30 Toren als Tabellenzweiter in die Kreisliga A auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mannschaft spielen: J\u00fcrgen Haack, Dirk Udovtsch, Frank Adam, Burkhard Kemmer, Thorsten Benten, Detlef Volkmann, Bodo Reichert, Alwin Altmeyer, Dirk Haake, Harald Wischmann, J\u00fcrgen Jakubowsky, Thomas Haake, \u201eK\u00fcken\u201c Heina<\/p>\n<p>1986<\/p>\n<p>Platzsperren gibt es auch schon in der Vergangenheit hin und wieder aufgrund von Regen, Sturm und Schnee. Doch in diesem Jahr m\u00fcssen im April die Spiele abgesagt werden, weil die Fu\u00dfballpl\u00e4tze wegen radioaktiver Belastung durch den Kraftwerks-Unfall in Tschernobyl nicht bespielt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>1987<\/p>\n<p>Am 12. Juli 1987 wird auf dem Platz an der Dorstener Stra\u00dfe eine Gedenktafel enth\u00fcllt. Mit dieser werden drei M\u00e4nner geehrt, die sich f\u00fcr den SV Zweckel besonders verdient gemacht haben:<\/p>\n<p>Gladbecks Oberb\u00fcrgermeister <strong>Fritz Lange<\/strong> hat sich nach dem Krieg um den Wiederaufbau der Vereinsanlage bem\u00fcht.<\/p>\n<p><strong>Willi Schlieker<\/strong>, der als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und 2. Vorsitzender in der aktiven Zeit auch mit der goldenen Ehrennadel geehrt wurde.<\/p>\n<p><strong>Willi Zander<\/strong>, der dem Verein als Vorsitzender diente, hat sich um besondere Verdienste um den Verein erworben.<\/p>\n<p>1993<\/p>\n<p>Am Ende der Saison 1992\/93 muss der SV Zweckel nach vielen \u00fcberkreislichen Jahren den bitteren Gang in die Kreisliga antreten.<\/p>\n<p>1994<\/p>\n<p>Erstmalig veranstaltet die Jugendabteilung den Westfalen-Cup, der sich in den kommenden Jahren zu einem wahren Mammut-Turnier entwickelt. Mit bis zu 64 E-Junioren-Mannschaften haben die 80 Helfer viel zu tun, das Turnier zu organisieren und weit angereiste Mannschaften aus Deutschland und dem Ausland in Familien unterzubringen.<\/p>\n<p>1996<\/p>\n<p>Der SV Zweckel geht im Februar aufs Eis und veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Gladbeck auf dem zugefrorenen Nordpark eine Eis-Fete. Radio-Moderator Achim Bleul legt Musik auf und gut 3000 Besucher k\u00f6nnen auf dem Eis ihre Kreise ziehen.<\/p>\n<p>Eine besondere Auslandsfahrt erleben die Alten Herren des SV Zweckel erleben. Am 30. August besuchen die Zweckeler f\u00fcr 10 Tage Nischnij Nowgorod in Russland (von 1932 bis 1990 Gorki). Die Zweckeler besuchen in Moskau den Kreml sowie ein Fu\u00dfballspiel von Lokomotive Moskau, ein Eishockeyspiel und machen eine Schiffsreise auf der Wolga.<\/p>\n<p>2000<\/p>\n<p>Nach sieben Jahren in der Kreisliga steigt die 1. Mannschaft mit acht Punkten Vorsprung ohne Niederlage mit 3 Unentschieden, 25 Siegen und einem Torverh\u00e4ltnis von 119:25 souver\u00e4n in die Bezirksliga auf. Aufstiegstrainer der Mannschaft ist Friedhelm Strelczyk, der mit 19 Jahren von den Sportfreunden Gladbeck zum Karlsruher SC ging und danach bis 1972 f\u00fcnf Jahre bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag stand.<\/p>\n<p>Aufstiegsmannschaft: R\u00fcdiger Groschke, Bodo Reichert, Sascha Janetzky, Stefan Ralis, Kail Labusch, Manfred Orgzall, Christian Grabosch, Mario Grabosch, Steffen Schenk, Marc Bahl, Murat Keskin, Markus Brand, Mirzet Tepic, Sadat Dalifi, Muhammed Ibrahim<\/p>\n<p>2003<\/p>\n<p>Die 2. Mannschaft gewinnt am Pfingstsonntag auf dem Jahnplatz das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A \u2013 2:0 bei Preu\u00dfen Gladbeck. Nachdem das Spiel nach einem Platzregen mit 75 Minuten Versp\u00e4tung angepfiffen wird, erzielt Mario Grabosch in der 86. und 88. Minute beide Tore f\u00fcr den von Manfred \u201eMano\u201c Orgzall trainierten SV Zweckel II.<\/p>\n<p>2006<\/p>\n<p>Die \u00c4ra des Zweckeler Ehrenvorsitzenden, Uli Simon, als Vorsitzender der Fachschaft Fu\u00dfball im Stadtsportverband endet nach 29 Jahren.<\/p>\n<p>2007<\/p>\n<p>Am 13. Mai gelingt der abermalige Aufstieg in die Bezirksliga unter Trainer Peter Seemann.<\/p>\n<p>2011<\/p>\n<p>Am 19. Oktober stellt sich der SC Wiedenbr\u00fcck an der Dorstener Stra\u00dfe vor \u2013 Achtelfinale des Westfalenpokals. Aufgrund der Wetterverh\u00e4ltnisse will der Schiedsrichter das Spiel gar nicht anpfeifen. Zweckel k\u00e4mpft sich gegen den Regionalligisten tats\u00e4chlich in die Verl\u00e4ngerung, dort setzt es die 1:2-Pleite. F\u00fcr den SV Zweckel trifft St\u00fcrmer Jonas Schmidt.<\/p>\n<p>2012<\/p>\n<p>Nach drei Jahren in der Landesliga profitiert der SV Zweckel von einer Ligareform und steigt nach einem 6:0 Erfolg gegen den SC Weitmar 45 vor mehr als 600 Zuschauern als Tabellendritter hinter Wattenscheid 08 und Mengede 08\/20 in die Westfalenliga auf. (Foto Aufstieg, v.l. Rudi Rischer, G\u00fcnther Appelt, Dieter Gerstmann, G\u00fcnter Gr\u00fcnheid, Ernst Wloch, FastFoto_0014_a.jpg,)<\/p>\n<p>2013<\/p>\n<p>Nur ein Jahr nach dem Aufstieg in die Westfalenliga feiern die Schwarz-Gr\u00fcnen schon wieder eine sensationelle Meisterschaft. Am 9. Juni finden gut 1200 Zuschauer den Weg an die Dorstener Stra\u00dfe, um das entscheidende Spiel des SV Zweckel gegen die DJK TuS Hordel mitzuerleben. Nach einem R\u00fcckstand ist es Kapit\u00e4n Jan Trampe, der mit einem Kopfball den Ausgleich erzielet. Noch vor der Pause gehen die Gladbecker durch Tyfun Cakiroglu in F\u00fchrung. Luciano Sabellek erzielt in der 70. Minute das 3:1 \u2013 die Entscheidung. Nach dem Abpfiff kennt der Jubel keine Grenzen. Die Dorstener Stra\u00dfe wird zur Partymeile. (FOTO AUFSTIEG 13Aufstieg.jpg)<\/p>\n<p>Zur Aufstiegsmannschaft geh\u00f6ren: Dennis Gr\u00fcger, Nico Striewe, Johannes Poloczek, Daniel Bertram, Pascal Meinberg, Jan Trampe, Tayfun Cakiroglu, Sebastian Freyni, Markus Poloczek, Jonas Schmidt, Ismail Viran, Can Ucar; Lucian Sabellek, Krawietz<\/p>\n<p>Im Sommer findet ein Testspiel gegen Bayer Leverkusen statt mit Stars wie Stefan Kie\u00dfling. Die Werkself \u00fcbergibt dem Verein ein signiertes Trikot, das seinen Platz im Vereinsheim gefunden hat.<\/p>\n<p>2014<\/p>\n<p>Am 13. Juli 2014, mitten in der Saisonvorbereitung, spielen die Zweckeler im Gladbecker Stadion in Wittringen gegen den damaligen Zweitligisten VfL Bochum. Vor \u00fcber 1000 Zuschauern gibt es eine 0:8-Niederlage. In der Bochumer Elf stehen mit Andreas Luthe, Lukas Klostermann, Anthony Losilla, Michael Gregoritsch, Danny Latza und Simon Terodde gestandene Profis und drehen insbesondere nach der Halbzeit auf.<\/p>\n<p>Im Dezember muss sich der SV Zweckel erstmalig mit Fanausschreitungen auseinandersetzen. Das Oberliga-Spiel gegen RW Ahlen wird zum Risiko-Spiel. Gut 20 bis 30 gewaltbereite Chaoten liefern sich in Zweckel mit sog. Schalke-Fans und der Polizei Auseinandersetzungen. Es fliegen F\u00e4uste. Die Bilanz des ersten Risikospiels an der Dorstener Stra\u00dfe: Zwei Festnahmen, neun Strafanzeigen wegen K\u00f6rperverletzung, Widerstand, Landfriedensbruch und Beleidigung.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem \u201eerst\u00fcrmen\u201c Ahlener Fans den Bierwagen in der Kurve und rei\u00dfen Z\u00e4une und Handl\u00e4ufe am Spielfeldrand ein.<\/p>\n<p>2015<\/p>\n<p>Ein Herzschlagfinale am letzten Spieltag der Oberliga Westfalen. Der SV Zweckel gewinnt das Heimspiel gegen SC Roland Beckum, w\u00e4hrend Westfalia Herne gleichzeitig beim ASC Dortmund spielt. Als das Spiel bereits abgepfiffen ist, m\u00fcssen die Spieler auf dem Rasen mehrere Minuten auf das Endergebnis in Dortmund warten. Herne verliert. Dadurch bleibt der SV Zweckel in der Oberliga und darf sich auf ein drittes Jahr in der h\u00f6chsten Amateurliga freuen. Ein Wunder.<\/p>\n<p>2016<\/p>\n<p>Es ist endg\u00fcltig Schluss mit dem Oberligatraum des SV Zweckel. Nach drei Jahren in der h\u00f6chsten Amateurklasse verabschieden sich die Zweckeler mit dem SV Schermbeck aus der Liga. Der Verein mit dem mit Abstand kleinsten Etat der Oberliga (rund 130 000 Euro) kann im Konzert der \u201eGro\u00dfen\u201c nicht l\u00e4nger mithalten.<\/p>\n<p>2017<\/p>\n<p>Ein Sturmtief sorgt im Juni f\u00fcr schwere Sch\u00e4den an der Dorstener Neben abgeknickten B\u00e4umen geht eine Kabine kaputt.<\/p>\n<p>2018<\/p>\n<p>Der SV Zweckel ist zur\u00fcck in der Bezirksliga. Der dritte Abstieg in Folge ist unter Dach und Fach. Von der Oberliga st\u00fcrzt der Klub in drei Jahren in die Bezirksliga ab. Was viele Kritiker bef\u00fcrchtet haben, bleibt aber aus: Der Klub hat die Abstiege sportlich ohne Insolvenz oder R\u00fcckversetzung hinter sich gebracht.<\/p>\n<p>2019<\/p>\n<p>Drama pur in Gelsenkirchen-Horst. Am 25. Mai 2019 verhindert der SV Zweckel in letzter Sekunde den vierten Abstieg in Folge. In der sechsten Minute der Nachspielzeit verwandelt Mirac \u00d6nt\u00fcrk am letzten Spieltag beim SV Horst 08 einen direkten Freisto\u00df zum 3:2 und sichert den Klassenerhalt. Die Gelsenkirchener, f\u00fcr die um nichts mehr ging, hatten zuvor selbst in der Nachspielzeit erst das 2:2 erzielt und Zweckel vermeintlich in die Kreisliga gest\u00fcrzt. Nach dem Freisto\u00dftor platzen die D\u00e4mme. Fans, Betreuer und Spieler rennen auf dem Platz und feiern den Ligaverbleib.<\/p>\n<p>2020<\/p>\n<p>Es ist eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Versammlung, die am 14 August 2020 um 19.23 Uhr auf dem Vorplatz zum Vereinsheim bzw. den Kabinen an der Dorstener Stra\u00dfe beginnt. Erstmals findet die Jahreshauptversammlung des SV Zweckel im Freien statt. Der Grund: die Corona-Pandemie. Versammlungen in Innenr\u00e4umen sind streng untersagt.<\/p>\n<p>Die mehr als 60 Vereinsmitglieder m\u00fcssen besondere Verhaltens- und Abstandsregeln einhalten. Das Einhalten dieser Regeln wird kurz nach Beginn der Veranstaltung auch durch den kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Gladbeck kontrolliert.<\/p>\n<p>2022<\/p>\n<p>Zieht Zweckel um? In einer Informationsveranstaltung am 8. April 2022 haben alle interessierten Vereinsmitglieder die Gelegenheit, sich \u00fcber einen m\u00f6glichen Umzug des SV Zweckel auf die Sportanlage an der Baulandstra\u00dfe in Scholven zu informieren und Fragen zu dem m\u00f6glichen Umzug zu stellen.<\/p>\n<p>Das h\u00f6chste Gremium des Vereins, die Jahreshauptversammlung, stimmt am 6. Mai 2022 mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dar\u00fcber ab, dass der Verein seine Spiele zuk\u00fcnftig auf der Sportanlage an der Baulandstra\u00dfe mit einem neuen Kunstrasenplatz austragen wird. Bei treuen Mitgliedern gibt es noch Zweifel, die Entscheidung tragen aber alle f\u00fcr die Zukunft des Vereins mit.<\/p>\n<p>2023<\/p>\n<p>Die Umzugs-Wende! Am 27. April entscheidet der Sportausschuss Gladbeck, dass der Beschluss zum m\u00f6glichen Umzug an die Baulandstra\u00dfe, Gelsenkirchen aufgehoben wird. Der Rasenplatz an der Dorstener Stra\u00dfe wird zum Kunstrasenplatz.<\/p>\n<p>An der Enfieldstra\u00dfe in Rentfort-Nord wird ein neuer Kunststoffrasenplatz hinter einer neuen Turnhalle gebaut. Diesen Platz kann der BV Rentfort, der mit seinem Sportplatz an der Hegestra\u00dfe die Kapazit\u00e4tsgrenze erreicht hat, nutzen. Dieser neue Platz darf aber auch vom SV Zweckel f\u00fcr Trainingszwecke und Spiele genutzt werden. Insbesondere bei Spielen mit \u00fcber ca. 100 erwartbaren Zuschauern, muss die entsprechende Mannschaft des SV Zweckel aus L\u00e4rmschutzgr\u00fcnden auf diesen Platz ausweichen.<\/p>\n<p>Dieser Kompromiss erlaubt es dem SV Zweckel, den Trainings- und Spielbetrieb an der Dorstener Stra\u00dfe aufrechtzuerhalten und den Anforderungen des L\u00e4rmschutzes zu entsprechen.<\/p>\n<p>2024<\/p>\n<p>Anfang Januar beginnen die Umbauarbeiten am Rasenplatz an der Dorstener Stra\u00dfe. Die 1. Mannschaft findet f\u00fcr das Training und die &#8222;Heimspiele&#8220; in der Bezirksliga vor\u00fcbergehend Aufnahme bei Preu\u00dfen Gladbeck an der Konrad-Adenauer-Allee 1 in Gladbeck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1923 Der Gladbecker Fu\u00dfballverein SV Zweckel e.V. wird im Zeitalter der Weimarer Republik gegr\u00fcndet. Details bleiben bis heute im Verborgenen. Einer Legende nach fassen die Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder den Beschluss bei einer Sitzung in der ehemaligen Gastst\u00e4tte Kiekenberg an der Feldhauser Stra\u00dfe. Die Vereinsfarben sind schwarz und gr\u00fcn. Das wird in der ersten Satzung festgeschrieben. 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