Der SV Zweckel musste sich nach dem 2:2 bei Eintracht Erle mächtig über den Spielverlauf und insbesondere die Schiedsrichterentscheidungen ärgern. Trainer Marc Schäfer und die Verantwortlichen fühlten sich durch Selcuk Demir klar benachteiligt. Zweckel musste die Partie nach Gelb-Roten Karten gegen Leon Heckmann und Sebastian Waldner in doppelter Unterzahl beenden.
Besonders umstritten war die lange Nachspielzeit. Statt der angekündigten zehn Minuten, von denen kein Zweckeler wusste, wo diese herkommen sollten, ließ der Schiedsrichter sogar 16 Minuten nachspielen. In der zehnten Minute der Nachspielzeit kam Eintracht Erle schließlich per umstrittenem Handelfmeter zum 2:2-Ausgleich.
Zweckel hatte zuvor durch Eray Ciplak zweimal getroffen und sah lange wie der Sieger aus. Trainer Schäfer lobte seine Mannschaft für ihren großen Einsatz und war überzeugt, dass sie den Dreier verdient gehabt hätte. Seiner Mannschaft machte er lediglich zum Vorwurf, die Partie nicht schon mit einem dritten Treffer entschieden zu haben.
Das Remis war für den SV Zweckel deshalb vor allem wegen des späten Ausgleichs und der aus seiner Sicht fragwürdigen Entscheidungen besonders bitter. Nun gilt es, den Ärger abzuhaken und sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren.
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