SV Zweckel – ETuS/Westfalia 2:4 (1:2)

Ein grottenschlechter Kick des SV Zweckel. Es fehlte an allem: Biss, Kampfkraft und läuferischem Engagement. Dazu kamen unerklärliche Abspielfehler, die den Gästen immer wieder Konter und gefährliche Situationen ermöglichten.

Nach einem Fehlpass gingen die Gäste, die überwiegend auf Konter lauerten, durch ihren Torjäger mit 0:1 in Führung. Bei weiteren Gegenstößen verpassten sie es, das Ergebnis frühzeitig zu erhöhen.

Die Zweckeler, die am Dienstag gegen Buer noch eine starke Leistung gezeigt hatten, waren diesmal nicht wiederzuerkennen. Pomadiges Spiel nach vorne, kaum Tempo und untaugliche Mittel gegen die langsame Gästeabwehr. Der Gegner zeigte dagegen, wie es in der Kreisliga funktioniert: lange Bälle über die letzte Kette und anschließend konsequent den Abschluss suchen.

In der 45. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich. Doch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit führte ein schlimmer Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung zum erneuten Rückstand. Julian Lück war zum zweiten Mal für die Gäste zur Stelle.

In der 65. Minute glich Sajad Omar erneut aus. Doch nur vier Minuten später kassierten die Zweckeler nach einem Handspiel im eigenen Strafraum das 2:3 durch den berechtigten Elfmeter.

Die Gastgeber machten nun auf und kassierten in der 83. Minute den vierten Gegentreffer. Damit war die Messe gelesen.

Der SV Zweckel ist endgültig in der Kreisliga angekommen. Jetzt gilt es aufzupassen, nicht dauerhaft im Mittelmaß zu versinken.

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